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Der Große Dalmuti
Der Große Dalmuti ist ein Kartenspiel von Richard Garfield. Die Schachtel nennt 4 bis 8 Spieler. Erschienen ist der Titel 1995 bei Wizards of the Coast (1995), Amigo (1996), Avalon Hill.
- 4 bis 8 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 1995 Jahr
Der Große Dalmuti ist ein Kartenspiel für 4 bis 8 Spieler, das sich besonders für Runden eignet, die gern direkt einsteigen, viel miteinander reagieren und eine gewisse Unruhe am Tisch mögen. Im Kern geht es darum, Karten möglichst geschickt loszuwerden und dabei die wechselnde Ordnung am Tisch zu nutzen. Der Titel von Richard Garfield erschien 1995 bei Wizards of the Coast und danach auf Deutsch bei Amigo.
Worum es am Tisch geht
Das Spiel arbeitet mit einem eigenen Kartenbestand aus 80 Karten. Die Werte reichen von eins bis zwölf, und jeder Wert ist so oft vertreten, wie seine Zahl angibt. Dazu kommen zwei Narren, die als Joker eine besondere Rolle einnehmen. Diese Verteilung ist wichtig, weil niedrige Werte seltener sind und dadurch eine andere Bedeutung haben als hohe Werte. Der Große Dalmuti ist eng mit dem Kartenspiel Arschloch verwandt, setzt aber auf ein eigenes Blatt und eine klare, wiedererkennbare Struktur. Wer gern beobachtet, welche Karten bereits gefallen sind, findet hier Ansatzpunkte für kleine taktische Entscheidungen, ohne dass daraus ein schweres Strategiespiel wird.
Wie eine Runde grob abläuft
Eine Partie lebt vom Ausspielen passender Kartenkombinationen und vom richtigen Zeitpunkt. Wer an der Reihe ist, versucht Karten so abzulegen, dass andere möglichst schlecht oder gar nicht passend reagieren können. Sobald jemand keine Karten mehr auf der Hand hat, verändert sich die Stellung der Beteiligten für die nächste Runde. Dadurch entsteht nicht nur ein Wettlauf beim Ablegen, sondern auch ein sozialer Rhythmus am Tisch. Typisch sind dabei drei Dinge:
- Hände werden schnell kleiner, wenn passende Werte im richtigen Moment kommen.
- Die Narren können Lücken schließen und Züge überraschend verändern.
- Die Rangfolge sorgt dafür, dass der Ausgang einer Runde in die nächste hineinwirkt.
Für welche Runde es passt
Der Große Dalmuti passt gut zu Gruppen, die ein Kartenspiel mit viel Tischgefühl suchen. Es verlangt keine lange Regelvertiefung, aber Aufmerksamkeit für das, was ausgespielt wurde und was andere vermutlich noch halten. Besonders gut funktioniert es, wenn die Mitspielenden mit wechselnden Rollen und kleinen Vorteilen umgehen können, ohne jede Runde isoliert zu betrachten. Die Nähe zu bekannten Ablegespielen macht den Einstieg leicht, während die besondere Kartenverteilung dem Spiel einen eigenen Charakter gibt. Wer gern lacht, stichelt und zugleich auf Chancen achtet, bekommt ein Spiel, das stark von der Dynamik der Gruppe lebt.
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Häufige Fragen zu Der Große Dalmuti
Für wie viele Spieler ist Der Große Dalmuti gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 4 bis 8 Spieler.
Von welchem Verlag stammt Der Große Dalmuti?
Wizards of the Coast (1995), Amigo (1996), Avalon Hill, erschienen 1995.
Wer hat Der Große Dalmuti entwickelt?
Richard Garfield.
Ist Der Große Dalmuti eher taktisch oder gesellig?
Der Titel ist beides, aber der gesellige Anteil ist deutlich spürbar. Es gibt Entscheidungen über Timing, Kartenkombinationen und den Umgang mit Narren, doch der Reiz entsteht vor allem durch wechselnde Positionen und Reaktionen am Tisch.
Was unterscheidet das Spiel von einem normalen Kartenspiel?
Statt eines Standardblatts nutzt Der Große Dalmuti 80 eigene Karten mit einer besonderen Häufigkeit der Werte. Diese Verteilung prägt das Spielgefühl, weil seltene und häufige Karten unterschiedlich wertvoll sind und das Ablegen dadurch anders funktioniert.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.