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Ein solches Ding

Ein solches Ding ist ein Kartenspiel von Urs Hostettler. Herausgeber ist Fata Morgana (1989), F.X. Schmid (1990), Abacus (1998.

Ein solches Ding ist ein kommunikatives Kartenspiel des schweizerischen Spieleerfinders Urs Hostettler. Es richtet sich an Runden, die Sprache, Einfälle und gemeinsames Nachdenken am Tisch mögen. Im Mittelpunkt steht nicht stilles Optimieren, sondern der Austausch darüber, was zu einer Beschreibung passen könnte. Damit eignet sich der Titel besonders für Spielgruppen, die gerne diskutieren, vergleichen und mit überraschenden Assoziationen umgehen.

Worum es geht

Der Titel arbeitet mit Karten und Kommunikation. Schon der ungewöhnliche Name macht deutlich, dass nicht ein konkreter Gegenstand allein im Mittelpunkt steht, sondern die Frage, wie Dinge beschrieben, erkannt oder miteinander verbunden werden. Als Kartenspiel bleibt der Ablauf handlich, doch die eigentliche Spannung entsteht am Tisch zwischen den Mitspielenden. Wer mitspielt, muss Begriffe, Eigenschaften oder Einfälle aufnehmen und auf die aktuelle Spielsituation beziehen. Dadurch wirkt Ein solches Ding weniger wie ein mechanisches Ablegen von Karten und stärker wie ein Gesprächsspiel mit spielerischem Rahmen.

Wie eine Runde abläuft

Eine Runde lebt davon, dass Karten ins Spiel kommen und die Mitspielenden darauf reagieren. Der genaue Reiz liegt in der kommunikativen Auseinandersetzung: Was passt, was überzeugt, was wirkt zu weit hergeholt? Dabei zählt nicht nur das Material auf der Hand, sondern auch die Fähigkeit, Gedanken verständlich zu machen. Wer an der Reihe ist, bringt einen Beitrag in die laufende Situation ein und muss damit rechnen, dass andere anders denken. So entsteht ein Wechsel aus Beobachten, Formulieren und Einschätzen, der mit jeder neuen Karte eine andere Richtung nehmen kann.

Für welche Runde es passt

Ein solches Ding passt gut zu Gruppen, die ein Kartenspiel nicht nur als Zahlen- oder Stichspiel verstehen, sondern als Anlass für Gespräch und Einfallsreichtum. Der Titel verlangt keine laute Selbstdarstellung, aber die Bereitschaft, eigene Gedanken in Worte zu fassen. Besonders angenehm ist er, wenn die Runde unterschiedliche Blickwinkel zulässt und nicht jede Auslegung sofort abwürgt.

Seine Stärke liegt in den Momenten, in denen eine Karte mehrere Deutungen zulässt.

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Häufige Fragen zu Ein solches Ding

Von welchem Verlag stammt Ein solches Ding?

Fata Morgana (1989), F.X. Schmid (1990), Abacus (1998.

Wer hat Ein solches Ding entwickelt?

Urs Hostettler.

Ist Ein solches Ding eher ein Kartenspiel oder ein Partyspiel?

Es ist in erster Linie ein kommunikatives Kartenspiel. Je nach Runde kann es aber eine sehr gesellige Wirkung entfalten, weil die Mitspielenden miteinander sprechen, Deutungen vergleichen und auf Einfälle reagieren, statt nur verdeckt Karten zu verwalten.

Was macht den Reiz des Spiels aus?

Der Reiz liegt in der Verbindung von Karten und Gespräch. Eine Karte ist nicht nur ein Spielobjekt, sondern ein Anlass für Deutung, Vergleich und Entscheidung. Dadurch kann dieselbe Spielsituation je nach Runde unterschiedlich wirken.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.