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Empire
Empire ist ein Brettspiel.
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Empire, auch unter dem Titel History of the World bekannt, behandelt die Geschichte als Abfolge großer Reiche und Kulturen. Die Mitspielenden übernehmen nicht dauerhaft ein einziges Volk, sondern wechseln von Epoche zu Epoche die Perspektive. Gedacht ist der Titel für Runden, die historische Entwicklung, Eroberung und langfristige Wertung mögen. Der Kern liegt im Wandel: Jede Epoche bringt eine neue Kultur und neue Chancen auf der Weltkarte.
Worum es geht
Das Spiel bildet nicht eine einzelne Schlacht ab, sondern einen großen historischen Bogen von frühen Zivilisationen bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs. In jeder Epoche kommt eine andere Kultur ins Spiel, die gerade ihren Höhepunkt erreicht. Genannt werden etwa Sumerer, Römer, Hunnen, Franken, Mongolen, Spanier oder die Mandschu-Dynastie. Ziel ist es, über Eroberungen, Städte, Monumente und regionale Vorherrschaften möglichst viele Siegpunkte zu erhalten. Der besondere Reiz entsteht dadurch, dass eigene Spielsteine nicht an ein beständiges Reich gebunden bleiben. Stattdessen verteilt sich der Einfluss im Verlauf über unterschiedliche Gegenden der Erde, während alte Spuren bestehen bleiben und neue Mächte auftreten.
Wie eine Runde grob abläuft
Der Ablauf ist in Epochen gegliedert. Zu Beginn einer Epoche erhält jede Person zufällig eine Kultur, die in diesem Abschnitt der Geschichte besonders stark ist. Mit ihr wird versucht, Gebiete zu besetzen, Städte zu errichten, Monumente einzubringen und in Regionen die Oberhand zu gewinnen. Dabei zählt nicht nur der unmittelbare Erfolg, sondern auch die Lage der bisherigen Steine auf dem Plan. Wichtige Elemente sind:
- wechselnde Kulturen statt eines festen Reiches
- Ausbreitung über unterschiedliche Regionen der Erde
- Siegpunkte durch Kontrolle, Bau und Vorherrschaft
So entsteht ein Spielgefühl, bei dem jede Epoche einen neuen Schwerpunkt setzt.
Für welche Runde es passt
Empire passt zu Gruppen, die ein größeres Geschichtspanorama am Spieltisch reizvoll finden und bereit sind, mit wechselnden Ausgangslagen umzugehen. Von den Mitspielenden verlangt es die Fähigkeit, alte Positionen neu zu bewerten und sich nicht zu stark an eine einzige Farbe, Region oder Kultur zu klammern. Wer gern langfristig denkt, muss hier zugleich akzeptieren, dass die nächste Epoche eine andere Rolle vorgibt. Das macht den Titel interessant für Runden, die Konflikt auf dem Plan, räumliche Mehrheiten und eine erzählerische Entwicklung über mehrere Zeitschichten mögen. Die historische Einbettung dient dabei als Gerüst für Entscheidungen auf der Weltkarte.
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Häufige Fragen zu Empire
Spielt man in Empire immer dasselbe Volk?
Nein, gerade der Wechsel ist ein zentrales Merkmal. In jeder Epoche wird eine andere Kultur übernommen. Dadurch verschiebt sich der Blick immer wieder, und die eigene Lage ergibt sich aus früheren Spuren und neuen Möglichkeiten.
Worum kämpfen die Mitspielenden hauptsächlich?
Im Mittelpunkt stehen Gebiete, Städte, Monumente und regionale Vorherrschaften. Wer seine Kultur geschickt ausbreitet und in den passenden Regionen Einfluss gewinnt, sammelt Siegpunkte. Der Wettbewerb entsteht durch die gleichzeitige Ausbreitung mehrerer historischer Mächte.
Für wen ist Empire geeignet?
Geeignet ist es für Runden, die historische Themen und strategische Brettspiele mögen. Es verlangt Überblick, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, den Aufstieg einer Kultur nur als Abschnitt eines größeren Verlaufs zu betrachten.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.