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Grimoria
Grimoria ist ein Fantasy-Brettspiel.
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Grimoria dreht sich um Fantasy, Zauberbücher und das Spiel mit magischem Wissen. Der Titel nimmt Bezug auf ein Grimoire, also ein Buch, in dem Zauber und geheime Kenntnisse gesammelt sind. Gedacht ist das Spiel für Gruppen, die keine nüchterne Aufbausimulation suchen, sondern eine phantastische Rahmung mit Karten und Brett bevorzugen. Wer gern in eine verspielte Zauberwelt eintaucht und dabei überschaubare Entscheidungen am Tisch trifft, findet hier den passenden Ton.
Worum es thematisch geht
Im Mittelpunkt steht nicht eine realistische Welt, sondern eine deutlich märchenhafte Fantasy-Vorstellung. Der Name Grimoria gibt bereits die Richtung vor: Es geht um die Idee eines Zauberbuchs, in dem besondere Kräfte, Wissen und vielleicht auch Verlockungen stecken. Die Spielenden begegnen dem Titel daher eher wie einer kleinen magischen Bühne als wie einem abstrakten Zahlenrätsel. Bekannt ist Grimoria als Fantasy-Karten- und Brettspiel von Hayato Kisaragi, das in Deutschland bei Schmidt Spiele erschienen ist. Die deutsche Fassung unterscheidet sich in einigen Punkten von früheren Fassungen, ohne dass daraus ein anderes Grundgefühl entsteht: Karten, Spielbrett und Zauberbuch-Anmutung bilden zusammen den Kern.
Wie eine Runde grob wirkt
Eine Partie Grimoria ist als Verbindung aus Karten- und Brettspiel angelegt. Das bedeutet: Die Aufmerksamkeit liegt nicht nur auf einer einzelnen Handkarte oder einem einzigen Zugfeld, sondern auf dem Zusammenspiel mehrerer Elemente. Die Spielenden müssen beobachten, was am Tisch geschieht, eigene Möglichkeiten einschätzen und die Wirkung der Karten im Blick behalten. Dabei entsteht ein Ablauf, der weniger von lautem Bluffen als von geordnetem Auswählen und Abwägen geprägt ist. Typisch für diesen Eindruck sind mehrere Anforderungen:
- das Erkennen günstiger Zeitpunkte für eigene Aktionen
- das Mitdenken der Möglichkeiten anderer Mitspielender
- die Bereitschaft, sich auf ein Fantasy-Thema einzulassen
Für welche Runde Grimoria passt
Grimoria passt gut an einen Tisch, an dem das Thema sichtbar mitspielen darf. Wer Karten nur als nüchterne Symbole betrachtet, wird zwar ebenfalls Entscheidungen treffen können, doch der besondere Reiz entsteht durch die Vorstellung eines magischen Buchs und seiner Kräfte. Geeignet ist der Titel für Spielrunden, die eine phantastische Verpackung nicht als Beiwerk, sondern als wichtigen Teil der Atmosphäre verstehen. Das Spiel verlangt Aufmerksamkeit und eine gewisse Bereitschaft, sich in die Logik der Karten einzudenken. Es ist weniger ein reines Erzählspiel als vielmehr ein Fantasy-Spiel mit Struktur, bei dem Stimmung und Entscheidung nebeneinander stehen.
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Häufige Fragen zu Grimoria
Ist Grimoria eher ein Kartenspiel oder ein Brettspiel?
Grimoria wird als Fantasy-Karten- und Brettspiel beschrieben. Die Einordnung legt nahe, dass Karten und ein Spielplan gemeinsam wichtig sind. Wer nur ein reines Kartenspiel erwartet, sollte also mit einem breiteren Tischaufbau und mehreren Spielelementen rechnen.
Muss man Fantasy mögen, um Grimoria zu spielen?
Fantasy-Vorlieben helfen deutlich, weil der Titel, die Anmutung des Zauberbuchs und das magische Wissen den Charakter des Spiels prägen. Die Entscheidungen können auch ohne große Genreliebe nachvollzogen werden, doch die Atmosphäre trägt viel zum Eindruck bei.
Was verlangt Grimoria von den Mitspielenden?
Grimoria verlangt vor allem Aufmerksamkeit für Karten, Spielsituation und Timing. Die Runde sollte bereit sein, die eigenen Möglichkeiten abzuwägen und zugleich wahrzunehmen, was andere vorbereiten könnten. Wer gern überlegt statt nur spontan handelt, ist hier richtig.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.