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Hanabi
Hanabi ist ein Kartenspiel von Antoine Bauza. Die Schachtel nennt 2 bis 5 Spieler. Erschienen ist der Titel 2010 bei Abacusspiele. Ausgezeichnet wurde Hanabi unter anderem als MinD-Spieletipp 2014.
- 2 bis 5 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 2010 Jahr
Auszeichnungen
- MinD-Spieletipp 2014
- Spiel des Jahres 2013
- À-la-carte-Kartenspielpreis 2013
Hanabi ist ein kooperatives Kartenspiel für 2 bis 5 Spieler von Antoine Bauza, das 2010 bei Abacusspiele erschien. Der Name leitet sich vom japanischen Wort für Feuerwerk ab, und genau das ist auch das gemeinsame Ziel: Alle am Tisch versuchen zusammen, Karten in der richtigen Reihenfolge abzulegen und so ein farbenprächtiges Feuerwerk entstehen zu lassen. Besonders ist dabei, dass niemand die eigenen Karten sehen darf.
Worum es bei Hanabi geht
Hanabi wurde von Antoine Bauza entwickelt und erschien 2010 bei Abacusspiele als Kartenspiel für 2 bis 5 Spieler. Sein Name stammt aus dem Japanischen, wo hanabi wörtlich Blumenfeuer bedeutet und im übertragenen Sinn für Feuerwerk steht. Alle Spielenden verfolgen dabei dasselbe Ziel: gemeinsam möglichst viele Karten in der richtigen Farb- und Zahlenfolge abzulegen, sodass am Ende ein vollständiges Feuerwerk entsteht. Es gibt also keine Gegnerschaft am Tisch, sondern ausschließlich ein gemeinsames Ergebnis, für das alle gleichermaßen verantwortlich sind.
Wie eine Runde abläuft
Das Besondere an Hanabi ist, dass jede Person ihre eigenen Karten nach außen zeigt und damit nur die Hände der anderen sieht, niemals die eigene. Reihum darf man entweder einen Hinweis zu Farbe oder Zahl in einer fremden Hand geben, eine Karte ablegen oder eine Karte abwerfen, um wieder einen Hinweis zu ermöglichen. Aus diesen knappen Informationen müssen alle gemeinsam erschließen, welche eigene Karte gerade sinnvoll gespielt werden kann. Am Ende zählt, wie weit das gemeinsame Feuerwerk über alle Farben hinweg gediehen ist.
Für welche Runde Hanabi passt
Hanabi passt zu Runden von 2 bis 5 Personen, die statt gegeneinander lieber miteinander spielen und dabei Spaß an Kommunikation innerhalb enger Regeln haben. Weil niemand die eigenen Karten sieht, entsteht eine besondere Spannung, die sich stark von klassischen Kartenspielen unterscheidet. Von den Mitspielenden verlangt der Titel vor allem:
- aufmerksames Zuhören und Merken der wenigen erlaubten Hinweise
- Vertrauen darauf, dass die eigenen Hinweise von den anderen richtig gedeutet werden
- die Bereitschaft, Fehler als gemeinsames Ergebnis zu tragen statt sie einer einzelnen Person anzulasten
Diese Mischung macht Hanabi zu einem Kartenspiel, das besonders in kommunikativen Runden gut funktioniert.
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Häufige Fragen zu Hanabi
Für wie viele Spieler ist Hanabi gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 5 Spieler.
Von welchem Verlag stammt Hanabi?
Abacusspiele, erschienen 2010.
Welche Auszeichnungen hat Hanabi bekommen?
MinD-Spieletipp 2014, Spiel des Jahres 2013, À-la-carte-Kartenspielpreis 2013.
Warum sieht man bei Hanabi die eigenen Karten nicht?
Das ist das zentrale Element des Spiels: Jede Person hält ihre Karten nach außen gerichtet, sodass alle anderen sie sehen können, nur man selbst nicht. Dadurch entsteht die kooperative Herausforderung, die eigene Hand allein aus den Hinweisen der Mitspielenden zu erschließen.
Woher kommt der Name Hanabi?
Der Name stammt aus dem Japanischen und setzt sich aus den Zeichen für Blume und Feuer zusammen, gemeinsam bedeuten sie Feuerwerk. Das gemeinsame Ablegen der Karten in aufsteigender Folge wird im Spiel bildlich mit einem bunten Feuerwerk gleichgesetzt.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.