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Hase und Igel

Hase und Igel ist ein Strategiespiel von David Parlett. Die Schachtel nennt 2 bis 6 Spieler. Herausgeber ist Ravensburger. Ausgezeichnet wurde Hase und Igel unter anderem als Der Goldene Pöppel 1984.

Hase und Igel, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Matěj Baťha, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Auszeichnungen

  • Der Goldene Pöppel 1984
  • Der Goldene Pöppel 1983
  • Der Goldene Pöppel 1982
  • Der Goldene Pöppel 1981
  • Der Goldene Pöppel 1980
  • Der Goldene Pöppel 1979
  • Spiel des Jahres 1979

Hase und Igel ist ein Brettspiel von David Parlett, das bei Ravensburger erschienen ist und ein Rennen zwischen mehreren Figuren nachbildet. Zwei bis sechs Personen ziehen dabei über ein Feld mit unterschiedlich nummerierten Plätzen, wobei nicht Würfelglück, sondern überlegtes Planen den Ausschlag gibt. Das Spiel setzt fast vollständig auf strategische Entscheidungen und kommt bewusst ohne Würfel aus. Es eignet sich für alle, die ein Rennspiel suchen, bei dem Nachdenken wichtiger ist als Zufall.

Worum es bei dem Spiel geht

Im Kern von Hase und Igel steht ein Wettlauf über eine Strecke aus nummerierten Feldern, auf dem alle Beteiligten versuchen, als Erste ins Ziel zu gelangen. Anders als bei vielen anderen Rennspielen wird die Bewegung nicht durch einen Würfel bestimmt, sondern durch eine eigene Ressource, die während der Partie klug eingeteilt werden muss. Zusätzlich sorgen Ereigniskarten für kleinere Zufallsmomente, die das Spielgeschehen auflockern, ohne die strategische Grundausrichtung zu verdrängen. Diese Kombination aus Planung und punktuellem Zufall macht das Spiel zu einem der frühen Beispiele für ein Familienspiel mit deutlichem taktischem Anspruch.

Wie eine Partie ungefähr abläuft

Zu Beginn verteilen sich die Spielfiguren auf der Rennstrecke, danach ziehen alle reihum und entscheiden bei jedem Zug, wie viele Felder sie vorrücken und wie sie ihre Ressourcen dafür einsetzen. Wer schnell voranzieht, verbraucht mehr davon, wer sich zurückhält, kann wieder auffüllen und sich für spätere Züge einen Vorteil verschaffen. Ereigniskarten bringen zusätzliche Wendungen ins Spiel, etwa wenn Figuren auf bestimmten Feldern landen. Zu den zentralen Merkmalen einer Partie zählen:

Für wen sich das Spiel eignet

Hase und Igel passt gut zu größeren Familienrunden, da bis zu sechs Personen gleichzeitig mitspielen können und der Einstieg auch ohne Vorerfahrung mit komplexeren Strategiespielen gelingt. Gleichzeitig verlangt das Spiel vorausschauendes Denken, da jede Entscheidung über den Ressourceneinsatz spätere Züge beeinflusst. Wer lieber rein glücksbasiert würfelt und wenig planen möchte, wird hier weniger Freude finden, denn der strategische Anteil überwiegt deutlich. Für Gruppen, die ein Familienspiel mit ernsthaftem taktischem Kern suchen, bietet es dagegen eine gute Balance zwischen Zugänglichkeit und Tiefe.

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Häufige Fragen zu Hase und Igel

Für wie viele Spieler ist Hase und Igel gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 6 Spieler.

Von welchem Verlag stammt Hase und Igel?

Ravensburger.

Welche Auszeichnungen hat Hase und Igel bekommen?

Der Goldene Pöppel 1984, Der Goldene Pöppel 1983, Der Goldene Pöppel 1982, Der Goldene Pöppel 1981.

Braucht man bei Hase und Igel Würfelglück?

Nein, das Spiel verzichtet bewusst auf Würfel. Die Fortbewegung wird stattdessen über eine eigene Ressource gesteuert, die klug eingeteilt werden muss, sodass überlegtes Planen deutlich wichtiger ist als reiner Zufall.

Wer hat Hase und Igel entwickelt?

Das Spiel stammt von dem Engländer David Parlett und wurde später von Ravensburger als Familienspiel in Deutschland veröffentlicht. Es zählt zu den bekannten Klassikern unter den strategischen Brettspielen mit Rennthema.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.