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Junta
Junta ist ein Brettspiel. Die Schachtel nennt 2 bis 7 Spieler. Herausgeber ist West End Games.
- 2 bis 7 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- k. A. Jahr
Junta ist ein satirisches Brettspiel für 2 bis 7 Spieler, in dem die Mitspielenden Mitglieder einer Junta in der fiktiven, hochgradig korrupten Republica de las Bananas darstellen. Gedacht ist der Titel für Runden, die direkte Auseinandersetzung, taktische Absprachen und Verrat am Spieltisch mögen. Im Zentrum steht nicht redliche Verwaltung, sondern das Anhäufen veruntreuter Gelder auf dem eigenen Schweizer Konto.
Worum es bei Junta geht
Junta macht politische Korruption zum satirischen Spielstoff. Die Mitspielenden übernehmen Rollen innerhalb einer Herrschaftsgruppe und verfolgen dabei persönliche Interessen. Je nach Ausgabe stammen die Gelder aus Entwicklungshilfe einer Großmacht, die keine Fragen stellt, oder aus Geldern der UNO. Entscheidend ist, dass diese Mittel nicht dem Staat dienen, sondern auf dem eigenen Schweizer Konto landen sollen. Der Spielwitz liegt in der offenen Unmoral der Ausgangslage: Wer am Tisch handelt, verhandelt nicht aus Idealismus, sondern aus Eigennutz. Dadurch entsteht ein Brettspiel, das Absprachen, Misstrauen und opportunistisches Verhalten ausdrücklich in den Mittelpunkt rückt.
Wie eine Runde grob funktioniert
Die Regeln von Junta sind dafür bekannt, dass sie besondere Freiheiten im Umgang miteinander zulassen. Dazu gehört ausdrücklich die Aufforderung, Mitspieler zu betrügen. Der Ablauf lebt deshalb nicht nur von formalen Zügen auf dem Brett, sondern auch von Gesprächen, Zusagen und der Frage, welche davon überhaupt belastbar sind. Wer eine Runde spielt, muss damit rechnen, dass Bündnisse nur so lange halten, wie sie nützlich sind. Kennzeichnend sind:
- satirische Rollen in einer korrupten Republik
- Gelder, die auf dem eigenen Konto gesammelt werden
- Betrug und Verrat als Teil des Spielcharakters
Für welche Runde Junta passt
Junta eignet sich für Spielgruppen, die harte Interaktion nicht scheuen. Wer am Tisch klare, freundliche Aufbauarbeit erwartet, wird hier mit einem ganz anderen Ton konfrontiert: Es geht um Macht, Geld und die Bereitschaft, Zusagen wieder zu brechen. Das Spiel verlangt kommunikative Stärke, ein Gespür für Stimmungen und die Fähigkeit, eigenes Handeln nicht zu früh durchschaubar zu machen. Gleichzeitig braucht die Runde eine gemeinsame Lust an Satire, weil die Republica de las Bananas bewusst überzeichnet ist. Der Reiz entsteht aus der Mischung von Rollen, Absprachen und dem ständigen Verdacht, dass gerade eine neue Intrige entsteht.
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Häufige Fragen zu Junta
Für wie viele Spieler ist Junta gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 7 Spieler.
Von welchem Verlag stammt Junta?
West End Games.
Was ist das Ziel von Junta?
Ziel ist es, veruntreute Gelder auf dem eigenen Schweizer Konto anzuhäufen. Die genaue Herkunft der Gelder hängt von der Ausgabe ab, doch der Kern bleibt gleich: Persönlicher Vorteil steht über dem Wohl der fiktiven Republik.
Ist Betrug in Junta wirklich Teil des Spiels?
Ja, die bekannten Angaben nennen ausdrücklich eine Regelbesonderheit: Die Mitspielenden werden zum Betrügen aufgefordert. Damit ist Täuschung kein Versehen am Rand, sondern ein bewusst eingesetztes Element des Spielgefühls.
Für wen ist Junta geeignet?
Junta passt zu Gruppen, die Satire, Verhandlungen und Verrat am Spieltisch mögen. Wer Konflikte im Spiel als reizvollen Teil der Erfahrung versteht, kann mit der zugespitzten Grundidee gut umgehen.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.