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Labyrinth
Labyrinth ist ein karten-basierte Konfliktsimulation von Volko Ruhnke. Erschienen ist der Titel 2010 bei GMT Games.
- k. A. Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 2010 Jahr
Labyrinth von Volko Ruhnke, erschienen 2010 bei GMT Games, ist eine karten-basierte Konfliktsimulation mit politisch-militärischem Hintergrund. Das Spielszenario behandelt den Krieg gegen den Terror nach den Terroranschlägen am 11. September 2001. Gedacht ist der Titel für Runden, die ein ernstes, asymmetrisches Konfliktspiel mit Ereigniskarten und klar unterschiedlichen Rollen suchen. Eine Seite übernimmt die Vereinigten Staaten, die andere die Dschihadisten.
Szenario und Rollen
Labyrinth stellt keinen abstrakten Wettstreit ohne Bezug her, sondern ordnet seine Entscheidungen einem konkreten geopolitischen Szenario zu. Das Spielbrett richtet den Blick besonders auf den Nahen Osten und angrenzende Gebiete, reicht aber auch nach Südostasien, Nordafrika und Europa. Die beiden Seiten verfolgen eigene Ziele und spielen deshalb nicht einfach spiegelbildlich. Die Vereinigten Staaten und die Dschihadisten handeln mit unterschiedlichen Absichten, wodurch die Partie stark von asymmetrischen Entscheidungen geprägt wird. Wer mitspielt, muss bereit sein, ein konfliktgeladenes Thema in spielerischer Form und mit strategischer Distanz zu behandeln.
Karten als Motor der Partie
Der Ablauf wird von Ereigniskarten getragen. Sie liefern Möglichkeiten, treiben die Lage auf dem Spielbrett voran und helfen beiden Seiten, ihre jeweiligen Ziele zu verfolgen. Eine Runde entsteht dadurch aus einer Mischung aus Handlungsplanung, Reaktion und dem Versuch, die Bedeutung einzelner Ereignisse für die eigene Strategie richtig einzuschätzen. Labyrinth verlangt kein bloßes Abarbeiten von Zügen, sondern ein ständiges Bewerten der Lage. Besonders prägend sind:
- asymmetrische Rollen mit eigenen Zielen,
- Ereigniskarten als zentrales Werkzeug,
- ein Spielbrett mit Schwerpunkt auf mehreren Weltregionen.
Für welche Runde Labyrinth passt
Labyrinth passt zu Spielerinnen und Spielern, die eine längere, dichte Konfliktsimulation schätzen. In den Angaben wird eine Spieldauer von etwa drei Stunden genannt, daher eignet sich der Titel eher für eine bewusst angesetzte Partie als für eine spontane Zwischenrunde. Zusätzlich gibt es Regeln für einen Solo-Modus, bei dem die Aktionen der Dschihadisten vom Handeln des Spielers abhängen und als Reaktion ausgelöst werden. Verlangt werden Aufmerksamkeit, strategische Ausdauer und die Bereitschaft, mit Ereigniskarten in einem komplexen politischen Szenario umzugehen. Leichtfertiges Nebenbei-Spielen ist hier nicht die naheliegende Form.
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Häufige Fragen zu Labyrinth
Von welchem Verlag stammt Labyrinth?
GMT Games, erschienen 2010.
Wer hat Labyrinth entwickelt?
Volko Ruhnke.
Worum geht es in Labyrinth?
Labyrinth behandelt den Krieg gegen den Terror nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als karten-basierte Konfliktsimulation. Eine Seite spielt die Vereinigten Staaten, die andere die Dschihadisten, beide mit eigenen Zielen und Handlungsmöglichkeiten.
Welche Rolle spielen die Karten?
Ereigniskarten sind der zentrale Motor des Spiels. Sie ermöglichen Aktionen, verändern die Lage und unterstützen die jeweiligen Ziele der beiden Seiten. Dadurch entsteht eine Partie, in der Planung und Reaktion eng miteinander verbunden sind.
Kann Labyrinth auch allein gespielt werden?
Ja, es gibt Regeln für einen Solo-Modus. Dabei hängen die Aktionen der Dschihadisten von den Entscheidungen des Spielers ab und werden als Reaktion ausgeführt, sodass die Gegenseite nicht frei erfunden werden muss.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.