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Lost Cities
Lost Cities ist ein Kartenspiel von Reiner Knizia. Die Schachtel nennt 2 Spieler. Erschienen ist der Titel 1999 bei Kosmos, Rio Grande Games, Tilsit Éditions.
- 2 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 1999 Jahr
Lost Cities ist ein Kartenspiel von Reiner Knizia, erschienen bei Kosmos, Rio Grande Games und Tilsit Éditions. Es richtet sich an 2 Spieler, die ein konzentriertes Duell mit klaren Entscheidungen und spürbarem Risiko suchen. Im Mittelpunkt steht kein großes Regelgebäude, sondern die Frage, welche Karte im richtigen Moment gespielt oder zurückgehalten wird. Dadurch passt der Titel besonders gut für Paare, feste Spielrunden zu zweit und ruhige Partien mit taktischem Blick.
Worum es im Spiel geht
Lost Cities gehört zu den Kartenspielen, die ihren Reiz aus wenigen, aber folgenreichen Möglichkeiten ziehen. Eine Partie lebt davon, dass jede Entscheidung die spätere Auswahl verändert. Wer eine Karte ausspielt, legt sich damit stärker fest; wer wartet, riskiert, dass der passende Moment verstreicht. Das Spiel verlangt deshalb Aufmerksamkeit für die eigene Hand und für das, was die andere Person offen erkennen lässt. Es ist kein erzählerisches Abenteuerspiel, auch wenn der Titel an ferne Expeditionen erinnert, sondern ein kompaktes Duell um Timing, Einschätzung und die Bereitschaft, ein Vorhaben nicht zu früh zu beginnen.
Wie eine Runde grob abläuft
Der Ablauf ist schnell verständlich: Karten werden genutzt, um eigene Reihen aufzubauen, während zugleich immer wieder entschieden werden muss, welche Karte nicht länger gebraucht wird. Gerade dieses Abgeben macht die Spannung aus, weil es der Gegenseite Möglichkeiten eröffnen kann. Typisch für eine Runde sind folgende Überlegungen:
- Welche Karte stärkt den eigenen Plan wirklich?
- Welche Karte sollte lieber nicht zugänglich werden?
- Wann ist ein Vorhaben aussichtsreich genug, um es zu beginnen?
So entsteht ein Wechsel aus vorsichtigem Sammeln, gezieltem Ausspielen und kleinen Momenten des Ärgers, wenn eine lange erwartete Karte nicht mehr sinnvoll passt.
Für welche Runde es passt
Lost Cities passt für Spielerinnen und Spieler, die ein direktes Gegenüber mögen und gern aus begrenzten Informationen Schlüsse ziehen. Da nur 2 Spieler beteiligt sind, gibt es keine Wartezeiten durch große Runden und keine Verhandlungen am Tisch. Die Partie wirkt dadurch persönlich und klar: Jede Aktion betrifft unmittelbar die andere Seite. Gefragt sind Geduld, ein gutes Gefühl für Wahrscheinlichkeiten und die Fähigkeit, auch einmal einen Plan fallen zu lassen. Wer Kartenglück völlig ausschließen möchte, ist hier nicht am richtigen Punkt; wer jedoch mit Zufall arbeiten und daraus die besseren Entscheidungen formen will, findet ein schlankes, reizvolles Duell.
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Häufige Fragen zu Lost Cities
Für wie viele Spieler ist Lost Cities gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 2 Spieler.
Von welchem Verlag stammt Lost Cities?
Kosmos, Rio Grande Games, Tilsit Éditions, erschienen 1999.
Wer hat Lost Cities entwickelt?
Reiner Knizia.
Ist Lost Cities eher taktisch oder glücksabhängig?
Lost Cities verbindet beides. Die Karten geben Möglichkeiten vor, aber entscheidend ist, wie Sie mit diesen Möglichkeiten umgehen. Wer zu früh startet, bindet sich; wer zu lange wartet, verliert Tempo. Taktik entsteht vor allem aus Timing und Verzicht.
Eignet sich Lost Cities für gelegentliche Spielrunden?
Ja, besonders wenn eine Runde zu zweit etwas Ruhiges und Überschaubares sucht. Die Grundidee ist schnell zugänglich, dennoch bleibt genügend Raum für Erfahrung. Nach mehreren Partien erkennt man besser, welche Risiken lohnen und welche Karten man ungern abgibt.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.