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Nyctophobia

Nyctophobia ist ein | Mitspieler= 3 bis 5. Die Schachtel nennt 3 bis 5 Spieler. Erschienen ist der Titel 2018 bei Pandasaurus Games, Asmodee.

Nyctophobia ist ein semi-kooperatives Labyrinthspiel für 3 bis 5 Spieler, das mit einem ungewöhnlichen Kniff arbeitet: Fast alle Beteiligten spielen, ohne das Spielbrett sehen zu können. Gedacht ist der Titel für Runden, die Spannung, Orientierung über den Tastsinn und eine klare Rollenverteilung mögen. Im Mittelpunkt steht die Flucht durch ein unsichtbares Labyrinth, während ein sehender Jäger Druck macht.

Worum es geht

Die Ausgangslage ist klar und schnell verständlich: Die meisten Spieler übernehmen die Rolle der Gejagten. Sie müssen auf dem Spielbrett ein Auto finden und die Polizei rufen, bevor der Jäger sein Ziel erreicht. Der Jäger sieht das Brett und kennt dadurch die Lage besser. Gerade dieser Gegensatz prägt die Partie. Die Gejagten sind nicht einfach nur Spielfiguren in einem Labyrinth, sondern müssen sich über Berührung, Ansagen und Absprachen ein Bild von ihrer Umgebung machen. Das macht Nyctophobia weniger zu einem gewöhnlichen Laufspiel, sondern zu einer angespannten Suche mit sehr direkter Tischpräsenz.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Partie lebt davon, dass Informationen ungleich verteilt sind. Die Gejagten tasten sich voran, versuchen Wege zu erkennen und müssen entscheiden, ob sie vorsichtig bleiben oder Tempo aufnehmen. Der Jäger dagegen handelt mit Überblick und versucht, die Flucht zu verhindern. Dabei entsteht ein stetiges Wechselspiel aus Orientierung, Vermutung und Reaktion. Besonders wichtig sind dabei:

Die Runde wird dadurch nicht von langen Plänen bestimmt, sondern von kleinen Entscheidungen, die unter Druck getroffen werden. Wer gejagt wird, muss vertrauen, nachfragen und manchmal auch ein Risiko eingehen.

Für welche Runde es passt

Nyctophobia passt zu Spielgruppen, die eine starke Atmosphäre am Tisch suchen und sich auf eine besondere Art des Spielens einlassen möchten. Es verlangt von den Mitspielenden nicht nur Regelverständnis, sondern auch Konzentration und gegenseitige Rücksicht. Wer die Rolle des Jägers übernimmt, braucht Freude an asymmetrischem Spiel und daran, gegen die übrige Runde zu agieren. Die Gejagten wiederum müssen zusammenhalten, ohne alles sehen zu können. Dadurch eignet sich der Titel besonders für Gruppen, die Spannung mögen und kein Problem damit haben, dass sich eine Partie absichtlich unsicher, tastend und bedrängend anfühlt.

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Häufige Fragen zu Nyctophobia

Für wie viele Spieler ist Nyctophobia gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 3 bis 5 Spieler.

Von welchem Verlag stammt Nyctophobia?

Pandasaurus Games, Asmodee, erschienen 2018.

Ist Nyctophobia ein kooperatives Spiel?

Nyctophobia ist semi-kooperativ. Die Gejagten verfolgen gemeinsam ein Ziel und müssen zusammenarbeiten, während der sehende Jäger eine Gegenseite bildet. Dadurch entsteht keine vollständig gemeinsame Aufgabe, sondern ein klarer Konflikt zwischen Flucht und Verfolgung.

Was macht Nyctophobia besonders?

Besonders ist, dass fast alle Beteiligten ohne Sicht auf das Spielbrett spielen. Die Orientierung entsteht über den Tastsinn und über Absprachen. Das verändert die gewohnte Brettspielperspektive deutlich und macht die räumliche Unsicherheit zum Kern der Partie.

Für wen eignet sich Nyctophobia?

Der Titel eignet sich für Gruppen, die eine dichte, spannungsvolle Spielsituation mögen und bereit sind, sich auf eine ungewohnte Form der Orientierung einzulassen. Wer gerne gemeinsam berät, Informationen sammelt und unter Druck entscheidet, findet hier den passenden Rahmen.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.