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Ökolopoly
Ökolopoly ist ein Brettspiel von Frédéric Vester.
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Ökolopoly von Frédéric Vester ist ein Brettspiel und Planspiel, das sich mit den Zusammenhängen von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt in einem Ballungsraum beschäftigt. Es ist für Runden gedacht, die ein ernsthaftes Entscheidungsspiel suchen. Im Mittelpunkt steht das Steuern eines vernetzten Systems, in dem politische und wirtschaftliche Eingriffe Rückwirkungen auslösen.
Thema und Grundgedanke
Ökolopoly trägt den Untertitel eines kybernetischen Umweltspiels und macht Wechselwirkungen zum eigentlichen Thema. Die Mitspielenden handeln als Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft. Sie treffen Eingriffe, die nicht isoliert wirken, sondern Auswirkungen auf andere Bereiche des Systems haben. Der Ballungsraum dient dabei als Modell für ein Geflecht aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Faktoren. Damit unterscheidet sich das Spiel von Titeln, bei denen einzelne Punkte oder Gebiete im Vordergrund stehen. Hier geht es vor allem darum, Zusammenhänge zu erkennen und Folgen mitzudenken.
Wie die Partie angelegt ist
Eine Runde Ökolopoly ist als Planspiel angelegt. Entscheidungen werden getroffen, ihre Wirkungen betrachtet und daraus neue Überlegungen abgeleitet. Der Ablauf lebt davon, dass Eingriffe in einem Bereich nicht nur dort spürbar sind. Wer wirtschaftliche, gesellschaftliche oder ökologische Aspekte verändert, muss mit Rückkopplungen rechnen. Dadurch entsteht ein Spielgefühl, das weniger auf schnelle Züge und mehr auf systemisches Denken setzt. Die Herausforderung liegt darin, nicht nur ein einzelnes Ziel zu verfolgen, sondern ein Ganzes stabil und sinnvoll zu steuern.
- Entscheidungen in Politik und Wirtschaft treffen
- Rückwirkungen auf Umwelt und Gesellschaft beachten
- Das System im Zusammenhang betrachten
Für welche Runde es passt
Ökolopoly passt zu Spielerinnen und Spielern, die sich auf ein nachdenkliches Brettspiel einlassen möchten. Der Titel verlangt keine bloße Reaktion auf einzelne Ereignisse, sondern Interesse an Ursachen, Folgen und Wechselbeziehungen. Besonders geeignet ist er für Runden, die Diskussionen über Entscheidungen nicht als Unterbrechung empfinden, sondern als Teil des Spiels. Wer mitspielt, sollte bereit sein, eigene Annahmen zu prüfen und die Wirkung von Maßnahmen im Zusammenspiel verschiedener Bereiche zu betrachten. Dadurch entsteht ein anspruchsvoller Zugang zu Umweltfragen.
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Häufige Fragen zu Ökolopoly
Wer hat Ökolopoly entwickelt?
Frédéric Vester.
Worum geht es bei Ökolopoly?
Ökolopoly simuliert die Zusammenhänge zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt in einem Ballungsraum. Die Mitspielenden übernehmen Entscheidungen aus Politik und Wirtschaft und versuchen, ein vernetztes System mit seinen Rückwirkungen zu steuern.
Was bedeutet kybernetisches Umweltspiel?
Gemeint ist ein Spiel, das Rückkopplungen und Wechselwirkungen in den Mittelpunkt stellt. Entscheidungen haben nicht nur eine direkte Folge, sondern können andere Bereiche beeinflussen und dadurch neue Wirkungen im gesamten System auslösen.
Für wen eignet sich Ökolopoly?
Ökolopoly eignet sich für Runden, die ein Planspiel mit inhaltlichem Anspruch suchen. Gefragt sind Aufmerksamkeit, Interesse an Umweltzusammenhängen und die Bereitschaft, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen gemeinsam zu durchdenken.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.