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Pandemie

Pandemie ist ein Kooperatives Spiel von Matt Leacock. Die Schachtel nennt 2 bis 4 Spieler · ab 8 Jahren. Erschienen ist der Titel 2008 bei Z-Man Games, Pegasus Spiele, Filosofia. Ausgezeichnet wurde Pandemie unter anderem als MinD-Spielepreis 2011.

Pandemie, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Matěj Baťha, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Auszeichnungen

  • MinD-Spielepreis 2011
  • Golden Geek Award for Best Family Board Game 2009
  • Gouden Ludo 2009
  • Meeples’ Choice Award 2008

Pandemie handelt davon, als Team gegen vier weltweit ausgebrochene Seuchen anzutreten. Der Titel richtet sich an Runden, die nicht gegeneinander spielen möchten, sondern gemeinsam planen, abwägen und Entscheidungen tragen. Für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren verbindet das Spiel ein klares Krisenthema mit Rollen, die unterschiedliche Stärken einbringen. Wer gern gemeinsam überlegt, statt nur den eigenen Zug zu optimieren, findet hier den Kern des Spiels.

Worum es geht

Im Mittelpunkt steht kein Wettlauf um den persönlichen Sieg, sondern eine gemeinsame Aufgabe: Die Gruppe versucht, vier tödliche Seuchen zu bekämpfen. Jede Person übernimmt die Rolle eines Spezialisten, etwa Arzt, Wissenschaftler, Forscherin, Dispatcher oder Betriebsexperte. In einer Neuauflage heißen einige Rollen anders, die Grundidee bleibt aber gleich: Jede Rolle kann etwas Besonderes, und diese Fähigkeiten sollen nicht nebenbei, sondern bewusst genutzt werden. Dadurch entsteht ein Spielgefühl, bei dem die Runde ständig prüft, wer gerade am meisten helfen kann. Das Thema ist ernst, die Struktur aber gut zugänglich: Auf dem Spielplan wird eine weltweite Bedrohung sichtbar, während die Spieler gemeinsam nach Wegen suchen, die Lage zu stabilisieren.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Partie lebt davon, dass die Beteiligten ihre Züge miteinander abstimmen. Wer am Zug ist, handelt nicht isoliert, sondern im Gespräch mit der Gruppe. Es geht darum, Bedrohungen einzudämmen, Wege sinnvoll zu wählen und die besonderen Rollenfähigkeiten an der richtigen Stelle einzusetzen. Dabei ist wichtig, dass nicht nur die offensichtlichste Aktion zählt, sondern auch die Vorbereitung späterer Möglichkeiten. Typisch für den Ablauf sind vor allem drei wiederkehrende Überlegungen:

Für welche Runde es passt

Pandemie passt zu Gruppen, die bereit sind, offen miteinander zu beraten und gemeinsame Entscheidungen auszuhalten. Das Spiel verlangt Aufmerksamkeit, Überblick und die Bereitschaft, eigene Ideen in den Dienst des Teams zu stellen. Wer gern alleine vor sich hinspielt, wird weniger davon haben als Runden, die miteinander argumentieren und Kompromisse finden. Gerade weil alle auf dasselbe Ziel hinarbeiten, kann das Spiel auch für Familien und gemischte Runden interessant sein, sofern die Beteiligten mit gemeinsamer Planung zurechtkommen. Der Reiz entsteht aus dem Zusammenspiel von klaren Rollen, wachsendem Druck und der Frage, wie viel Risiko die Gruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt tragen möchte.

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Häufige Fragen zu Pandemie

Für wie viele Spieler ist Pandemie gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 4 Spieler.

Ab welchem Alter ist Pandemie freigegeben?

Die Altersempfehlung lautet ab 8 Jahren.

Von welchem Verlag stammt Pandemie?

Z-Man Games, Pegasus Spiele, Filosofia, erschienen 2008.

Ist Pandemie ein Gegeneinander-Spiel?

Nein. Pandemie ist als kooperatives Spiel angelegt. Die Spieler gewinnen oder verlieren gemeinsam, weil sie alle an derselben Aufgabe arbeiten: Die vier Seuchen sollen bekämpft werden, wobei die Rollenfähigkeiten der Spezialisten zusammenwirken müssen.

Welche Rolle spielen die Spezialisten?

Die Spezialisten geben den Spielern unterschiedliche Möglichkeiten. Arzt, Wissenschaftler, Forscherin, Dispatcher beziehungsweise Logistiker und Betriebsexperte stehen für verschiedene Stärken. Sinnvoll wird das Spiel besonders dann, wenn diese Fähigkeiten gemeinsam geplant und gezielt eingesetzt werden.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.