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Provopoli

Die Schachtel nennt 2 bis 20 Spieler.

Provopoli ist ein Spiel für 2 bis 20 Spieler und gehört zu den Titeln, über die vor allem wegen ihrer öffentlichen Einordnung gesprochen wurde. Bekannt ist es durch eine Aufnahme in die Liste jugendgefährdender Schriften im Juni 1980 und die spätere Streichung nach 25-jährigem Verbot. Bei diesem Titel steht weniger ein gesichertes Regelbild im Vordergrund als seine Rolle als politisch umstrittenes Spielobjekt.

Worum es bei Provopoli geht

Die überlieferten Angaben zu Provopoli betreffen vor allem die damalige behördliche Bewertung des Inhalts. Dem Spiel wurden staatsfeindliche und terroristische Inhalte zugeschrieben. Genannt wurden unter anderem Bezüge zu Geiselnahme, Bombenanwendung, Barrikaden und Einbrüchen in Amtsräume. Außerdem wurde bemängelt, dass das Spiel nicht zu einer kritischen Auseinandersetzung mit demokratischen Gesellschaftsformen anrege, sondern Demokratie generell ablehne. Für eine Katalogseite bedeutet das: Provopoli lässt sich hier nicht über bekannte Mechanismen beschreiben, sondern über die Kontroverse, die mit seinem Inhalt verbunden wurde.

Wie eine Runde einzuordnen ist

Ein genauer Spielablauf wird in den vorliegenden Angaben nicht beschrieben. Sicher ist nur die ausgewiesene Spannweite von 2 bis 20 Spielern und die thematische Zuschreibung, die im Verfahren eine zentrale Rolle spielte. Deshalb lässt sich die Runde vor allem als stark politisch aufgeladenes Spielerlebnis einordnen, bei dem die Auseinandersetzung mit provozierenden Inhalten wichtiger erscheint als ein neutraler Mechanismus. Wer den Titel betrachtet, sollte drei Ebenen unterscheiden:

Für welche Runde der Titel passt

Provopoli passt nicht in dieselbe Schublade wie ein gewöhnliches Familien-, Strategie- oder Kartenspiel. Die vorhandenen Angaben legen nahe, dass der Titel vor allem für Personen interessant ist, die sich mit kontroversen Brettspielen, politischer Spielgeschichte oder gesellschaftlichen Debatten über Spielinhalte beschäftigen. Eine Runde müsste bereit sein, nicht nur Regeln abzuarbeiten, sondern den historischen Kontext mitzudenken. Was Provopoli von Mitspielenden verlangt, ist deshalb weniger Rechenkunst oder Planung als die Bereitschaft, einen schwierigen Gegenstand einzuordnen und seine Wirkung als Spiel kritisch zu betrachten.

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Häufige Fragen zu Provopoli

Für wie viele Spieler ist Provopoli gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 20 Spieler.

Warum ist Provopoli bekannt?

Provopoli ist vor allem durch seine Aufnahme in die Liste jugendgefährdender Schriften im Juni 1980 bekannt. Die damalige Begründung bezog sich auf politische und gewaltbezogene Inhalte, die als problematisch eingeordnet wurden.

Kann der Spielablauf genau beschrieben werden?

Aus den vorliegenden Angaben lässt sich kein verlässlicher Regelablauf ableiten. Sicher genannt ist die Spielerzahl von 2 bis 20 Spielern. Weitere Mechanismen sollten nicht ergänzt werden, wenn sie nicht belastbar beschrieben sind.

Für wen ist Provopoli heute interessant?

Interessant ist Provopoli vor allem für Menschen, die sich mit umstrittenen Spielen und ihrer gesellschaftlichen Einordnung beschäftigen. Der Titel ist weniger über bekannte Spielmechanismen greifbar als über die Debatte, die er ausgelöst hat.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.