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Republic of Rome
Republic of Rome ist ein Brettspiel von Richard Berthold, Robert Haines. Die Schachtel nennt 1 bis 6 Spieler. Erschienen ist der Titel 1990 bei Avalon Hill.
- 1 bis 6 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 1990 Jahr
Republic of Rome ist ein komplexes strategisches Brettspiel von Richard Berthold und Robert Haines, erschienen bei Avalon Hill. Es ist für 1 bis 6 Spieler angelegt und richtet sich an Runden, die politische Spannung, langfristige Planung und harte Interessenkonflikte mögen. Die Spielenden führen Senatorenfamilien im alten Rom. Das Besondere ist der ständige Zwiespalt zwischen gemeinsamer Rettung Roms und persönlichem Machtgewinn.
Machtspiel in der Republik
Im Mittelpunkt stehen Senatorenfamilien, deren Einfluss und Reichtum wachsen sollen. Gleichzeitig bleibt Rom selbst nicht bloße Kulisse, sondern ein gefährdeter gemeinsamer Rahmen. Historische Vorkommnisse der römischen Republik werden über zufällig gezogene Ereigniskarten ins Spiel gebracht, darunter Kriege und andere Krisen. Dadurch müssen die Beteiligten immer wieder auf neue Lagen reagieren. Das Spiel verlangt, dass persönliche Interessen nie ganz offen von der gemeinsamen Lage getrennt werden können. Wer zu eigennützig handelt, riskiert den Untergang Roms; wer zu selbstlos spielt, stärkt womöglich die Konkurrenz.
Kooperation und Intrige im Ablauf
Eine Partie lebt von wechselnden Notwendigkeiten. Mal müssen die Spielenden zusammenarbeiten, um eine Bedrohung abzuwenden, mal bietet dieselbe Lage Raum für Intrigen und taktische Vorteile. Entscheidungen haben politisches Gewicht, weil sie sowohl der Republik als auch einzelnen Familien nutzen können. Typisch sind:
- gemeinsames Handeln gegen Krisen, die alle gefährden
- ständiges Ringen um persönlichen Vorteil
- das Abwägen, wann Unterstützung klug oder gefährlich ist
Diese Spannung trägt das Spiel: Niemand kann die anderen völlig ignorieren, aber blindes Vertrauen ist ebenfalls selten ratsam.
Für welche Gruppe sich der Titel eignet
Republic of Rome passt zu Spielgruppen, die sich auf ein anspruchsvolles, konfrontatives und verhandlungsreiches Brettspiel einlassen möchten. Es verlangt Aufmerksamkeit für Ereignisse, die Lage Roms und die Ambitionen der Mitspielenden. Gefragt sind taktisches Denken, Geduld und die Bereitschaft, Bündnisse nicht als dauerhaft zu betrachten. Das Spiel ist besonders reizvoll für Runden, die eine gemeinsame Krise nicht als rein kooperatives Element verstehen, sondern als Bühne für Machtpolitik. Wer klare Fronten erwartet, findet hier eher wechselnde Interessen und politische Grauzonen.
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Häufige Fragen zu Republic of Rome
Für wie viele Spieler ist Republic of Rome gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 1 bis 6 Spieler.
Von welchem Verlag stammt Republic of Rome?
Avalon Hill, erschienen 1990.
Wer hat Republic of Rome entwickelt?
Richard Berthold, Robert Haines.
Worum geht es in Republic of Rome?
Die Spielenden führen Senatorenfamilien im alten Rom und versuchen, deren Reichtum und Einfluss zu steigern. Gleichzeitig müssen sie Krisen bewältigen, denn wenn Rom untergeht, verlieren alle gemeinsam.
Ist Republic of Rome ein kooperatives Spiel?
Nur teilweise. Die Spielenden müssen kooperieren, wenn Rom bedroht ist, verfolgen aber gleichzeitig eigene Ziele. Genau aus diesem Gegensatz entstehen Intrigen, Misstrauen und schwierige politische Entscheidungen.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.