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Schloss Schlotterstein

Schloss Schlotterstein ist ein Kinderspiel, Geschicklichkeitsspiel von Kai Haferkamp, Markus Nikisch. Erschienen ist der Titel 2003 bei HABA. Ausgezeichnet wurde Schloss Schlotterstein unter anderem als Deutscher Kinderspielepreis 2003.

Auszeichnungen

  • Deutscher Kinderspielepreis 2003

Schloss Schlotterstein handelt von einem Gespenst, das durch ein Schloss bewegt wird, um dort bestimmte Bewohner aufzuspüren und zu erschrecken. Gedacht ist der Titel vor allem für Kinderrunden, in denen nicht langes Grübeln, sondern genaues Schauen, ruhige Hände und gemeinsames Mitfiebern im Mittelpunkt stehen. Der Reiz liegt darin, dass die Schachtel selbst zum Schloss wird und die Bewegung des Gespensts Geschick verlangt.

Worum es im Schloss geht

Das Spiel wurde von Kai Haferkamp und Markus Nikisch entwickelt und erschien 2003 bei HABA. Es ist als Sammlung von Geschicklichkeits- und Suchspielen angelegt. Der Schauplatz ist ein Schloss, das aus dem Schachtelboden aufgebaut wird. Darin wird ein magnetisches Gespenst gesteuert, das sich durch die Räume bewegt. Die Aufgabe besteht nicht einfach darin, eine Figur zu versetzen, sondern gezielt Schlossbewohner zu finden. Dadurch entsteht eine Mischung aus Orientierung, Suche und feinfühliger Bewegung, die besonders gut zu Kindern passt, die gern Dinge entdecken und ausprobieren.

Wie eine Runde ungefähr abläuft

Eine Runde dreht sich darum, das Gespenst so zu führen, dass bestimmte Bewohner des Schlosses gefunden und erschreckt werden. Die Sanduhr setzt dabei einen spürbaren Rahmen, ohne dass komplizierte Rechnerei nötig wird. Wer am Zug ist, muss sich merken, wo etwas vermutet wird, und zugleich die magnetische Bewegung beherrschen. Typisch für den Ablauf sind diese Elemente:

Für welche Runde es passt

Schloss Schlotterstein passt zu Gruppen, in denen Kinder gern aktiv handeln und bei den Zügen der anderen aufmerksam zusehen. Es verlangt keine langen Erklärungen über verzweigte Regeln, sondern eher Konzentration, eine ruhige Hand und die Bereitschaft, sich auf die Schlosskulisse einzulassen. Auch das Zuschauen bleibt interessant, weil sich jederzeit zeigt, ob das Gespenst richtig gelenkt wird. Wer hektisch wird, verliert leichter die Kontrolle, während geduldiges Führen und gutes Hinschauen belohnt werden. Damit eignet sich der Titel für spielerische Runden mit viel unmittelbarer Beteiligung.

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Häufige Fragen zu Schloss Schlotterstein

Von welchem Verlag stammt Schloss Schlotterstein?

HABA, erschienen 2003.

Welche Auszeichnungen hat Schloss Schlotterstein bekommen?

Deutscher Kinderspielepreis 2003.

Wer hat Schloss Schlotterstein entwickelt?

Kai Haferkamp, Markus Nikisch.

Ist Schloss Schlotterstein eher ein Suchspiel oder ein Geschicklichkeitsspiel?

Es verbindet beides. Die Mitspielenden suchen bestimmte Schlossbewohner, müssen das Gespenst aber zugleich magnetisch und kontrolliert durch das Schloss bewegen. Der Suchauftrag gibt die Richtung vor, die Geschicklichkeit entscheidet, wie sicher das Gespenst ans Ziel kommt.

Was macht den Aufbau besonders?

Besonders ist, dass der Schachtelboden selbst zum Schloss wird. Das Spiel nutzt die Verpackung also nicht nur zur Aufbewahrung, sondern als räumliche Spielfläche. Dadurch wirkt die Suche im Schloss greifbarer und stärker mit dem Thema verbunden.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.