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Sherlock Holmes Criminal-Cabinet
Sherlock Holmes Criminal-Cabinet ist ein Deduktionsspiel von Gary Grady, Raymond Edwards, Suzanne Goldberg. Die Schachtel nennt 1 bis 8 Spieler · ab 12 Jahren. Erschienen ist der Titel 1981 bei Sleuth Publications (1981/82), Franckh-Kosmos (1984), Jeux Descartes. Ausgezeichnet wurde Sherlock Holmes Criminal-Cabinet unter anderem als As d'Or Prix du Jury 2012.
- 1 bis 8 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- ab 12 Jahren Alter
- 1981 Jahr
Auszeichnungen
- As d'Or Prix du Jury 2012
- Spiel des Jahres 1985
- Charles S. Roberts Award 1982
- Games 100 1982
Sherlock Holmes Criminal-Cabinet richtet sich an alle, die einen Kriminalfall lieber durch Lesen, Vergleichen und Schlussfolgern lösen als durch Würfelglück. Das Deduktionsspiel von Gary Grady, Raymond Edwards und Suzanne Goldberg erschien 1981 und kann allein oder in der Gruppe mit 1 bis 8 Spielern ab 12 Jahren gespielt werden. Im Mittelpunkt stehen Unterlagen wie ein Stadtplan und verschiedene Hefte, die gemeinsam ausgewertet werden.
Worum es geht
Das Spiel ist ein Detektivspiel ohne Würfel und ohne klassischen Spielplan. Statt eine Figur über Felder zu ziehen, arbeiten die Mitspielenden mit Informationen. Der Stadtplan hilft bei der Orientierung, die Hefte liefern Spuren, Namen, Orte und Zusammenhänge. Dadurch entsteht der Reiz aus der Frage, welche Hinweise wichtig sind und welche nur in die Irre führen. Wer Freude daran hat, Aussagen gegeneinander abzuwägen und aus einzelnen Beobachtungen ein stimmiges Bild zu formen, findet hier den Kern des Spiels. Die Nähe zu Sherlock Holmes liegt weniger in Schauwerten als in der Denkweise: aufmerksam lesen, sauber kombinieren und erst dann eine Lösung vertreten.
Wie eine Runde grob abläuft
Eine Partie verläuft als gemeinsame oder alleinige Ermittlung. Die Beteiligten nehmen die Unterlagen zur Hand, suchen auf dem Stadtplan nach Orten und verfolgen die Hinweise in den Heften. Dabei wird nicht über Zufall entschieden, sondern über Auswahl und Interpretation. Wichtig ist, wie zielgerichtet gefragt, gelesen und verknüpft wird. Eine Runde kann sich deshalb ruhig und konzentriert anfühlen, weil jede Entscheidung darüber, welchem Hinweis nachgegangen wird, Zeit und Aufmerksamkeit bindet.
- Unterlagen sichten und die Ausgangslage verstehen
- Hinweise auf Orte, Personen und Zusammenhänge prüfen
- Aus den gesammelten Informationen eine Lösung ableiten
Für welche Runde es passt
Sherlock Holmes Criminal-Cabinet passt zu Runden, die gern diskutieren, Notizen vergleichen und unterschiedliche Deutungen zulassen. Als Solospiel fordert es besonders die eigene Ausdauer, weil jede Spur selbst geprüft werden muss. In der Gruppe entsteht der Reiz daraus, dass mehrere Blickwinkel auf dieselben Unterlagen treffen. Das Spiel verlangt Geduld, Sprachverständnis und die Bereitschaft, sich auf längere Textinformationen einzulassen. Wer schnelle Züge, sichtbare Figurenbewegung oder taktische Mehrheiten sucht, findet hier nicht den Schwerpunkt. Wer dagegen ein ruhiges Deduktionsspiel möchte, bei dem die Mitspielenden wie Ermittler arbeiten, bekommt eine sehr eigenständige Form des Brettspielerlebnisses.
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Häufige Fragen zu Sherlock Holmes Criminal-Cabinet
Für wie viele Spieler ist Sherlock Holmes Criminal-Cabinet gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 1 bis 8 Spieler.
Ab welchem Alter ist Sherlock Holmes Criminal-Cabinet freigegeben?
Die Altersempfehlung lautet ab 12 Jahren.
Von welchem Verlag stammt Sherlock Holmes Criminal-Cabinet?
Sleuth Publications (1981/82), Franckh-Kosmos (1984), Jeux Descartes, erschienen 1981.
Kann Sherlock Holmes Criminal-Cabinet allein gespielt werden?
Ja. Die Angaben nennen das Spiel ausdrücklich als Solo- oder Gruppenspiel. Allein steht die persönliche Ermittlungsarbeit im Vordergrund: Unterlagen lesen, Hinweise prüfen, den Stadtplan nutzen und aus den Informationen eine tragfähige Lösung entwickeln.
Gibt es Würfel oder einen klassischen Spielplan?
Nein. Das Spiel wird als Detektivspiel ohne Würfel und ohne Spielplan beschrieben. Stattdessen arbeitet es mit Unterlagen, darunter einem Stadtplan und verschiedenen Heften, die für die Ermittlung ausgewertet werden.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.