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Thurn und Taxis
Thurn und Taxis ist ein Brettspiel von Andreas Seyfarth, Karen Seyfarth. Die Schachtel nennt 2 bis 4 Spieler. Erschienen ist der Titel 2006 bei Hans im Glück Verlag. Ausgezeichnet wurde Thurn und Taxis unter anderem als Meeples’ Choice Award 2006.
- 2 bis 4 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 2006 Jahr
Auszeichnungen
- Meeples’ Choice Award 2006
- Spiel des Jahres 2006
Thurn und Taxis handelt vom Aufbau eines möglichst einträglichen Postkutschennetzes im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Der Titel richtet sich an 2 bis 4 Spieler, die historische Anklänge, überschaubare Entscheidungen und taktisches Planen mögen. Im Mittelpunkt stehen Strecken, die Schritt für Schritt entstehen und möglichst lang sowie gewinnbringend ausfallen sollen. Glück spielt mit, entscheidet aber nicht allein über den Erfolg.
Worum es im Spiel geht
Das Spiel von Andreas Seyfarth und Karen Seyfarth erschien 2006 beim Hans im Glück Verlag. Es greift die historische Idee eines entstehenden Postsystems auf, ohne daraus eine trockene Geschichtsstunde zu machen. Die reale Familie Thurn und Taxis dient als Bezugspunkt, gespielt wird jedoch vor allem um kluge Streckenplanung. Wer mitspielt, versucht, Verbindungen im Reich aufzubauen und daraus Vorteile zu ziehen. Entscheidend ist nicht nur, eine lange Strecke zu schaffen, sondern sie im passenden Moment zu nutzen. Dadurch entsteht ein ruhiger, aber stetiger Wettlauf um gute Möglichkeiten auf dem Spielplan.
Wie eine Runde grob abläuft
Eine Partie entwickelt sich über fortlaufende Entscheidungen: Welche Strecke lohnt sich, wann wird sie abgeschlossen, und wie stark sollte man auf eine längere Verbindung hoffen? Der Glücksanteil sorgt dafür, dass nicht jede Planung genau wie gedacht aufgeht. Trotzdem belohnt das Spiel vorausschauendes Handeln, weil unbedachte Züge später Spielraum kosten können. Typisch für den Ablauf sind mehrere wiederkehrende Überlegungen:
- Strecken sollen sinnvoll erweitert werden.
- Der richtige Abschlusszeitpunkt ist wichtig.
- Lange Verbindungen können besonders attraktiv sein.
Für welche Runde es passt
Thurn und Taxis passt gut zu Runden, die ein Brettspiel mit historischem Einschlag suchen, aber keine überladene Simulation erwarten. Die Mitspielenden sollten bereit sein, auf Chancen zu reagieren und zugleich an einem eigenen Plan festzuhalten. Wer ausschließlich unmittelbare Konfrontation sucht, findet hier eher indirekten Wettbewerb: Man nimmt sich Möglichkeiten, besetzt Wege und zwingt andere zu Anpassungen. Gerade dadurch bleibt die Partie zugänglich. Sie verlangt Aufmerksamkeit, Geduld und ein Gefühl dafür, wann eine gute Strecke besser ist als die Hoffnung auf eine noch bessere.
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Häufige Fragen zu Thurn und Taxis
Für wie viele Spieler ist Thurn und Taxis gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 4 Spieler.
Von welchem Verlag stammt Thurn und Taxis?
Hans im Glück Verlag, erschienen 2006.
Welche Auszeichnungen hat Thurn und Taxis bekommen?
Meeples’ Choice Award 2006, Spiel des Jahres 2006.
Ist Thurn und Taxis eher Glücks- oder Taktikspiel?
Thurn und Taxis ist vor allem ein Taktikspiel. Glück hat einen Anteil, weil sich nicht jede gewünschte Möglichkeit zuverlässig ergibt. Der Erfolg hängt aber stark davon ab, wie gut Strecken geplant, angepasst und rechtzeitig abgeschlossen werden.
Worum konkurrieren die Mitspielenden?
Die Mitspielenden konkurrieren um den geschickten Aufbau eines Postkutschenbetriebs. Es geht darum, Strecken im Reich so zu entwickeln, dass sie lang und ertragreich sind. Dabei beeinflussen die Entscheidungen der anderen die eigenen Optionen.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.