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Tock

Tock ist ein Brettspiel von Christine Trösch. Herausgeber ist Diverse.

Tock, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Peter Boetzkes at nl.wikipedia, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

Tock ist ein Brettspiel für Runden, die ein klassisches Laufspielgefühl suchen, aber nicht würfeln möchten. Statt Spielfiguren stehen meist Murmeln auf dem Brett, und die Bewegung wird über Bridge-Karten gesteuert. Der besondere Reiz liegt darin, dass Karten die Entscheidungen prägen und der Zufall nicht über einen Würfel ins Spiel kommt. Gedacht ist der Titel für Gruppen, die einfache Grundideen mit planbarerem Spielablauf mögen.

Worum es bei Tock geht

Tock gehört in die Familie der Brettspiele, bei denen eigene Spielsteine über ein Feld bewegt werden. Auffällig ist vor allem die Ausstattung: Es wird meist mit Murmeln gespielt, wodurch der Titel eine andere Haptik bekommt als viele Spiele mit Figuren aus Holz oder Kunststoff. Der Vergleich zu Wahoo und Aggravation liegt nahe, weil auch dort Murmeln eine prägende Rolle spielen. Zugleich steht Tock in einer Entwicklungslinie, die vermutlich vor Sorry! liegt. Für den Katalog ist deshalb wichtig: Tock wirkt vertraut, setzt aber einen eigenen Akzent durch Karten statt Würfel.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Runde Tock lässt sich grob als Wechsel aus Kartenwahl, Bewegung und Reaktion auf die aktuelle Lage am Brett beschreiben. Weil Bridge-Karten die Rolle übernehmen, die in vielen Laufspielen ein Würfel hätte, entsteht ein anderer Rhythmus. Die Mitspielenden warten nicht nur auf eine geworfene Zahl, sondern müssen mit den vorhandenen Karten umgehen. Genau darin liegt der Unterschied: Die Entscheidung beginnt schon vor der Bewegung. Typisch für die Einordnung sind:

Mehr Detail sollte man ohne die konkrete Ausgabe nicht voraussetzen, da Tock in unterschiedlichen Formen begegnen kann.

Für welche Runde der Titel passt

Tock passt zu Spielrunden, die eine klare Grundstruktur schätzen und trotzdem nicht nur vom Würfelglück abhängig sein möchten. Wer gern sieht, wie sich kleine Entscheidungen über mehrere Züge auswirken, findet hier einen passenden Zugang. Das Spiel verlangt Aufmerksamkeit für die Karten und für die Positionen der Murmeln auf dem Brett. Es eignet sich weniger für völlig nebenbei gespielte Runden, weil die Kartenhand und die Lage der anderen Murmeln im Blick bleiben sollten. Gleichzeitig bleibt der Reiz unmittelbar: Karte nutzen, Murmel bewegen, Stellung verändern.

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Häufige Fragen zu Tock

Von welchem Verlag stammt Tock?

Diverse.

Wer hat Tock entwickelt?

Christine Trösch.

Was unterscheidet Tock von vielen klassischen Laufspielen?

Tock verzichtet auf den Würfel und nutzt stattdessen Bridge-Karten. Dadurch entsteht ein anderes Spielgefühl, weil Bewegungen nicht durch einen einzelnen Wurf ausgelöst werden, sondern durch Karten, mit denen die Mitspielenden umgehen müssen.

Wird Tock mit normalen Spielfiguren gespielt?

Ein markantes Merkmal von Tock ist, dass meist Murmeln eingesetzt werden. Das gibt dem Spiel am Tisch eine eigene Anmutung und verbindet es mit anderen bekannten Murmel-Brettspielen ähnlicher Art.

Für wen ist Tock interessant?

Interessant ist Tock für Runden, die bekannte Brettspielabläufe mögen, aber eine Alternative zum Würfeln suchen. Wer gern Kartenentscheidungen mit Bewegung auf einem Spielbrett verbindet, bekommt hier einen passenden Ansatz.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.