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Dominion

Dominion ist ein Kartenspiel von Donald X. Vaccarino. Die Schachtel nennt 2 bis 4 Spieler. Erschienen ist der Titel 2008 bei Rio Grande Games, ASS Altenburger. Ausgezeichnet wurde Dominion unter anderem als Deutscher Spielepreis 2009.

Dominion, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Matěj "Dědek" Baťha, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Auszeichnungen

  • Deutscher Spielepreis 2009
  • Diana Jones Award 2009
  • Golden Geek Award for Best Card Game 2009
  • Golden Geek Award for Board Game of the Year 2009
  • Origins Award 2009
  • Spiel des Jahres 2009
  • À-la-carte-Kartenspielpreis 2009
  • Meeples’ Choice Award 2008

Dominion ist ein Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler, bei dem der eigene Kartensatz erst während der Partie entsteht. Donald X. Vaccarino entwarf damit ein Spielprinzip, das stark vom Kaufen, Kombinieren und Verbessern der eigenen Karten lebt. Es richtet sich an Runden, die klare Abläufe mögen, aber in jeder Partie andere Kartenmöglichkeiten ausloten möchten.

Worum es bei Dominion geht

Bei Dominion beginnt niemand mit einem mächtigen Kartensatz. Der Reiz liegt darin, aus einem zunächst schwachen Bestand nach und nach ein wirksames Deck zu formen. In der Tischmitte liegt ein Angebot aus Karten, das von Partie zu Partie wechseln kann. Aus diesem Angebot erwerben die Mitspielenden neue Möglichkeiten für spätere Züge. Aktionskarten, Geldkarten und Punktekarten erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Manche bringen Schwung in den Zug, andere ermöglichen Käufe, wieder andere zählen am Ende für den Erfolg. Dadurch entsteht ein ständiges Abwägen zwischen sofortigem Nutzen und langfristigem Ziel.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Runde Dominion verläuft in wiederkehrenden Zügen, in denen die eigene Kartenhand genutzt wird. Karten werden ausgespielt, Geld wird erzeugt, neue Karten werden gekauft, und der persönliche Ablagestapel wird später wieder zum Nachziehstapel. So wächst das eigene Deck, verändert seinen Rhythmus und eröffnet neue Kombinationen. Entscheidend ist, nicht einfach jede starke Karte zu nehmen, sondern den eigenen Kartensatz so zu bauen, dass er zuverlässig funktioniert.

Für welche Runde es passt

Dominion passt zu Spielerinnen und Spielern, die gern aus wenigen Anfangsmöglichkeiten eine eigene Struktur entwickeln. Das Spiel verlangt Aufmerksamkeit für Kartenwirkungen, Timing und die Frage, wann der Wechsel vom Aufbau zum Punktesammeln sinnvoll ist. Da das Kartenangebot variieren kann, wirkt jede Partie anders, ohne dass das Grundgerüst unübersichtlich werden muss. Geeignet ist es für Runden, die gerne vergleichen, welche Strategie am Tisch besser aufgeht, und die Freude daran haben, aus wiederkehrenden Zügen eine zunehmend stärkere Kartenmaschine zu machen.

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Häufige Fragen zu Dominion

Für wie viele Spieler ist Dominion gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 4 Spieler.

Von welchem Verlag stammt Dominion?

Rio Grande Games, ASS Altenburger, erschienen 2008.

Welche Auszeichnungen hat Dominion bekommen?

Deutscher Spielepreis 2009, Diana Jones Award 2009, Golden Geek Award for Best Card Game 2009, Golden Geek Award for Board Game of the Year 2009.

Was bedeutet Deck-Building bei Dominion?

Deck-Building bedeutet hier, dass der persönliche Kartensatz nicht fertig vorgegeben ist. Die Mitspielenden kaufen während der Partie neue Karten hinzu, mischen sie später wieder ein und verändern dadurch Schritt für Schritt die Möglichkeiten künftiger Züge.

Worin liegt die zentrale Spannung von Dominion?

Die Spannung entsteht aus dem Gleichgewicht zwischen Aufbau und Punkten. Wer zu früh Punktekarten nimmt, kann den eigenen Kartensatz verlangsamen. Wer zu lange nur verbessert, verpasst möglicherweise den richtigen Moment zum Sammeln der entscheidenden Karten.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.