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Intrige
Intrige ist ein Verhandlungsspiel von Stefan Dorra. Die Schachtel nennt 3 bis 5 Spieler. Erschienen ist der Titel 1994.
- 3 bis 5 Spieler Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 1994 Jahr
Intrige von Stefan Dorra ist ein Verhandlungsspiel für 3 bis 5 Spieler, in dem jeder versucht, seine 8 Gelehrten an den Höfen der Mitspielenden unterzubringen. Dort sollen sie möglichst hohe Einnahmen erzielen, während zugleich eigene Posten an andere vergeben werden. Im Mittelpunkt steht das harte Abwägen zwischen Versprechen, Bestechung und eigenem Vorteil. Der Titel passt zu Runden, die direkte Verhandlungen ausdrücklich mögen.
Worum es im Spiel geht
Intrige verbindet persönliche Absprachen mit klarer Konkurrenz. Jeder Spieler möchte die eigenen Gelehrten möglichst einträglich an fremden Höfen platzieren. Gleichzeitig besitzt jeder Hof eigene Posten, die an Gelehrte der Mitspielenden vergeben werden können. Daraus entsteht ein ständiger Tauschhandel: Wer soll wohin, was wird dafür geboten, und welches Angebot lohnt sich wirklich? Das Spiel ist eine überarbeitete Fassung eines gleichnamigen Brettspiels, das 1994 bei F.X. Schmid erschien; später erschien eine Fassung bei Amigo. Entscheidend bleibt der direkte Umgang am Tisch.
Wie eine Runde grob abläuft
Im Spielverlauf werden Gelehrte angeboten, Posten vergeben und Bestechungsgelder kassiert. Wer einen fremden Hof erreichen will, muss die dortige Entscheidung beeinflussen. Gleichzeitig muss jeder Spieler am eigenen Hof entscheiden, welche Gelehrten anderer Spieler die besten Plätze erhalten. Dabei geht es selten nur um Freundlichkeit: Ein hohes Angebot kann verlockend sein, doch vielleicht hilft es einem gefährlichen Gegner. Typische Fragen während einer Partie sind:
- welcher Gelehrte den besten Posten bekommen soll
- welches Bestechungsgeld den Ausschlag gibt
- welche Zusage später noch glaubwürdig wirkt
Für welche Runde Intrige passt
Intrige verlangt Gesprächsbereitschaft, Nervenstärke und die Fähigkeit, mit enttäuschten Erwartungen umzugehen. Wer ungern verhandelt oder klare, unverrückbare Planbarkeit sucht, wird den Kern des Spiels möglicherweise nicht auskosten. Für passende Gruppen entsteht dagegen ein sehr direktes Ringen um Einfluss und Einnahmen. Wichtig ist, dass alle am Tisch akzeptieren, dass Zusagen, Angebote und Entscheidungen Teil des Spiels sind. Der Reiz liegt gerade darin, dass wirtschaftliche Vorteile nicht allein auf dem Brett entstehen, sondern durch Überzeugung und Kalkül.
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Häufige Fragen zu Intrige
Für wie viele Spieler ist Intrige gedacht?
Die Angaben zum Spiel nennen 3 bis 5 Spieler.
Wer hat Intrige entwickelt?
Stefan Dorra.
Was ist das Ziel bei Intrige?
Ziel ist es, die eigenen 8 Gelehrten möglichst gewinnbringend an den Höfen der Mitspielenden unterzubringen. Gleichzeitig sollen die eigenen Hofposten so vergeben werden, dass hohe Bestechungsgelder entstehen und die Konkurrenz nicht unnötig gestärkt wird.
Welche Rolle spielen Verhandlungen?
Verhandlungen sind der Kern des Spiels. Die Spieler versuchen, mit Angeboten und Zusagen Einfluss auf die Vergabe der Posten zu nehmen. Dadurch zählt nicht nur die formale Spielsituation, sondern auch, wie überzeugend und nützlich ein Angebot wirkt.
Für wen eignet sich Intrige?
Intrige eignet sich für Runden, die direkte Auseinandersetzung am Spieltisch mögen. Wer gern redet, Angebote abwägt und auch mit taktischen Enttäuschungen umgehen kann, findet hier ein Spiel, das stark von den Mitspielenden lebt.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.