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Lascaux
Lascaux ist ein Auktions-/Kartenspiel von Dominique Ehrhard, Michel Lalet. Herausgeber ist Phalanx Games, Mayfair Games, Kaissa Chess & Games.
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Lascaux ist ein Kartenspiel mit Versteigerungsmechanismus für Runden, die gern feilschen, abwägen und aus knappen Informationen Entscheidungen machen. Der Titel von Dominique Ehrhard und Michel Lalet setzt nicht auf lange Erklärungen im Sinne eines großen Planspiels, sondern auf den Reiz der Auktion: Was ist eine Karte wert, wann lohnt ein Einsatz, und wann ist Zurückhaltung klüger? Damit passt Lascaux besonders zu Spielenden, die direkte Konkurrenz am Tisch mögen.
Worum es in Lascaux geht
Lascaux verbindet ein Kartenspiel mit dem Spannungsbogen einer Versteigerung. Im Zentrum steht nicht das bloße Ausspielen von Karten, sondern die Frage, wie stark eine Karte oder eine Gelegenheit wirklich eingeschätzt wird. Wer am Tisch sitzt, beobachtet Gebote, zögert, erhöht oder lässt eine Chance ziehen. Gerade daraus entsteht der Charakter des Spiels: Es verlangt weniger Rechenarbeit als vielmehr ein Gespür für Timing und für die Absichten der anderen. Die Illustrationen von Harald Lieske geben dem Spiel eine eigene visuelle Note, ohne dass man dafür eine umfangreiche Hintergrundgeschichte kennen muss.
Wie eine Runde grob abläuft
Eine Partie Lascaux lässt sich als Folge von Entscheidungen rund um Karten und Gebote beschreiben. Karten werden nicht einfach nur genommen, sondern über den Versteigerungsmechanismus umkämpft. Dabei entsteht ein Wechsel aus Einschätzen, Bieten und Loslassen. Wer zu früh zu viel einsetzt, kann später Spielraum verlieren; wer zu lange wartet, sieht wichtige Möglichkeiten an andere gehen. Typisch für den Ablauf sind folgende Momente:
- Karten oder Gelegenheiten werden am Tisch sichtbar und müssen eingeschätzt werden.
- Die Spielenden reagieren mit Geboten und versuchen, den Wert richtig zu lesen.
- Am Ende zählt, wer seine Einsätze passend gesetzt und die Konkurrenz gut beobachtet hat.
Für welche Runde der Titel passt
Lascaux eignet sich für eine Runde, die kurze Spannungsbögen und klare Konfrontation schätzt. Das Spiel fordert Aufmerksamkeit, weil jede Entscheidung auch etwas über die Absichten der Mitspielenden verrät. Wer Freude daran hat, andere einzuschätzen, wird eher Zugang finden als jemand, der vor allem solitär optimieren möchte. Gleichzeitig bleibt der Kern gut greifbar: Es geht um Karten, Gebote und den richtigen Moment. Lascaux verlangt keine laute Verhandlung, kann aber sehr lebendig werden, weil jedes Zögern und jedes entschlossene Bieten am Tisch Wirkung zeigt.
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Häufige Fragen zu Lascaux
Von welchem Verlag stammt Lascaux?
Phalanx Games, Mayfair Games, Kaissa Chess & Games.
Wer hat Lascaux entwickelt?
Dominique Ehrhard, Michel Lalet.
Ist Lascaux eher Karten- oder Auktionsspiel?
Lascaux ist beides, wobei der Versteigerungsmechanismus den besonderen Reiz ausmacht. Die Karten liefern die Anlässe für Entscheidungen, doch die Spannung entsteht vor allem dadurch, dass die Spielenden ihren Wert einschätzen und gegeneinander um Vorteile bieten.
Was verlangt Lascaux von den Mitspielenden?
Gefragt sind Aufmerksamkeit, Timing und ein gutes Gefühl für die anderen am Tisch. Wer nur auf die eigene Auslage schaut, verpasst leicht, welche Absichten die Konkurrenz verfolgt und wann ein Gebot wirklich Druck ausübt.
Für wen ist Lascaux eine passende Wahl?
Der Titel passt zu Spielenden, die direkte Konkurrenz mögen und bei Kartenspielen mehr als reines Ausspielen suchen. Besonders reizvoll ist er für Runden, in denen Einschätzung, Zurückhaltung und gelegentliches Risiko gern Teil der Entscheidung sind.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.