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Lingua
Lingua ist ein Brettspiel von Simon Braude. Erschienen ist der Titel 1969 bei Ravensburger.
- k. A. Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 1969 Jahr
Lingua dreht sich um Wörter, Buchstaben und die Frage, welche Farbe beim Legen den größten Ertrag bringt. Gedacht ist der Titel für Runden, die gern mit Sprache spielen, aber nicht nur Wörter finden, sondern auch räumlich planen möchten. Im Kern ist Lingua ein Buchstabenspiel mit Kreuzworträtsel-Gefühl, bei dem die Farben der Steine über die Punkte entscheiden. Veröffentlicht wurde es 1969 bei Ravensburger, als Autor wird Simon Braude genannt.
Worum es geht
Bei Lingua entstehen auf dem Spielbrett nach und nach Wörter, die sich kreuzen und an bereits gelegte Buchstaben anschließen. Der erste Stein wird auf das Startfeld oben links gelegt, danach wächst das Wortgeflecht Schritt für Schritt über das Brett. Anders als bei manchen bekannten Wortspielen zählt nicht nur, welcher Buchstabe gelegt wird. Entscheidend ist auch seine Farbe, denn sie bestimmt den Punktewert. Dadurch entsteht ein eigener Reiz: Ein schlichtes Wort kann wertvoll sein, wenn die passenden Farben eingesetzt werden. Gleichzeitig muss die Lage auf dem Brett beachtet werden, weil der Weg zu den Zielfeldern in der rechten unteren Ecke führt.
Wie eine Runde verläuft
Eine Partie verläuft abwechselnd. Wer am Zug ist, legt Buchstaben-Spielsteine so aus, dass sinnvolle Wörter entstehen und die vorhandene Auslage weitergenutzt wird. Das Spiel wirkt dadurch ruhig, verlangt aber fortlaufend Entscheidungen: Soll ein naheliegendes Wort gelegt werden, oder lohnt es sich, auf eine bessere Farbkombination zu warten? Das Ende kommt, sobald eines der Zielfelder in der rechten unteren Ecke belegt wird. Bis dahin zählt nicht allein der Wortschatz, sondern auch das Timing.
- Wörter werden in Kreuzworträtsel-Art aneinandergelegt.
- Farben beeinflussen den Punktewert der Buchstaben.
- Das Brett führt vom Startfeld oben links zu den Zielfeldern unten rechts.
Für welche Runde es passt
Lingua passt gut zu Mitspielenden, die Freude an Sprache haben und zugleich bereit sind, über die reine Wortfindung hinauszudenken. Wer nur schnell irgendein Wort legen möchte, verschenkt leicht Möglichkeiten, weil Farben und Positionen eine wichtige Rolle spielen. Das Spiel verlangt Aufmerksamkeit für die Auslage, ein gutes Gefühl für Anschlussstellen und die Bereitschaft, eigene Pläne anzupassen. In einer passenden Runde entsteht ein stiller Wettstreit um kluge Wörter, günstige Farben und den richtigen Moment, Richtung Zielbereich vorzurücken. Besonders angenehm ist der Titel, wenn alle Beteiligten Wortspiele mögen und konzentriert bleiben können.
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Häufige Fragen zu Lingua
Von welchem Verlag stammt Lingua?
Ravensburger, erschienen 1969.
Wer hat Lingua entwickelt?
Simon Braude.
Was unterscheidet Lingua von einem reinen Wortlegespiel?
Lingua verbindet das Legen von Wörtern mit einer zusätzlichen Wertung über Farben. Die Buchstaben sind also nicht nur wegen ihrer sprachlichen Funktion wichtig, sondern auch wegen ihres Punktewertes. Dadurch wird jede Ablage zugleich eine Wort- und eine Lageentscheidung.
Wie endet eine Partie Lingua?
Die Partie endet, sobald ein Spieler mindestens eines der Zielfelder in der rechten unteren Ecke des Brettes belegt. Das gibt dem Spiel eine klare Richtung, weil die Auslage nicht beliebig wächst, sondern vom Startbereich aus auf diesen Zielbereich zuläuft.
Welche Fähigkeiten sind bei Lingua hilfreich?
Hilfreich sind ein sicherer Wortschatz, ein Blick für Kreuzungen und Geduld beim Planen. Da die Farben der Buchstaben über Punkte entscheiden, reicht es nicht, nur ein gültiges Wort zu finden. Gute Züge verbinden Sprache, Position und Wertung.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.