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Menara

Menara ist ein Geschicklichkeitsspiel. Die Schachtel nennt 1 bis 4 Spieler. Erschienen ist der Titel 2018 bei Zoch Verlag, 999 Games.

Menara, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Achim Raschka, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Menara ist ein kooperatives Bau- und Geschicklichkeitsspiel, bei dem Archäologen gemeinsam einen mehrstöckigen Tempel errichten, ohne ihn zum Einsturz zu bringen. Es ist für 1 bis 4 Spieler angegeben und erschien 2018 beim Zoch Verlag sowie bei 999 Games. Gedacht ist der Titel für Runden, die nicht gegeneinander bauen wollen, sondern gemeinsam planen, vorsichtig platzieren und unter wachsender Spannung eine stabile Konstruktion schaffen möchten.

Gemeinsam statt gegeneinander

Menara setzt auf Zusammenarbeit. Die Mitspielenden handeln in der Rolle von Archäologen und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Der Tempel soll nach Vorgaben entstehen und dabei stehen bleiben. Der Name ist vom malayischen Wort für Turm abgeleitet, was den Kern gut trifft. Es geht um Höhe, Stabilität und das richtige Vorgehen beim Aufbau. Weil alle gemeinsam verantwortlich sind, entsteht eine andere Spannung als in einem Wettkampf. Fehler betreffen nicht nur eine Person, sondern die ganze Gruppe, und gelungene Platzierungen fühlen sich entsprechend gemeinsam verdient an.

Wie der Tempel wächst

Der Ablauf wird durch Bauvorgaben geprägt. Schritt für Schritt entsteht ein mehrstöckiger Tempel, dessen Stabilität mit jeder Ebene wichtiger wird. Die Mitspielenden müssen besprechen, wo ein Element sinnvoll steht, und zugleich die praktische Ausführung meistern. Sicheres Platzieren ist dabei genauso wichtig wie die gemeinsame Entscheidung davor. Wer Menara spielt, erlebt den Tisch als Baustelle, auf der jede Bewegung zählt. Die Partie verlangt deshalb sowohl ruhige Hände als auch eine gute Absprache darüber, welcher Zug dem Bauwerk am meisten hilft.

Für welche Runde es passt

Menara passt zu Familien und Spielgruppen, die kooperative Aufgaben mögen und Geschicklichkeit nicht als bloßen Einzeltest verstehen. Die Gruppe sollte bereit sein, Vorschläge auszutauschen, Risiken abzuwägen und die ausführende Person nicht unnötig zu bedrängen. Auch solo ist der Titel angegeben, wodurch die Bauaufgabe ohne Diskussion im Mittelpunkt stehen kann. In gemeinsamer Runde verlangt Menara Aufmerksamkeit, gegenseitige Ruhe und Vertrauen. Besonders stark wirkt es, wenn alle den wachsenden Tempel als gemeinsames Projekt begreifen.

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Häufige Fragen zu Menara

Für wie viele Spieler ist Menara gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 1 bis 4 Spieler.

Von welchem Verlag stammt Menara?

Zoch Verlag, 999 Games, erschienen 2018.

Ist Menara ein kooperatives Spiel?

Ja, Menara ist als kooperatives Familienspiel beschrieben. Die Mitspielenden bauen gemeinsam an einem mehrstöckigen Tempel und verfolgen kein getrenntes Bauziel, sondern versuchen zusammen, die Vorgaben zu erfüllen und den Einsturz zu vermeiden.

Was macht den Reiz von Menara aus?

Der Reiz entsteht aus der Verbindung von Absprache und Geschicklichkeit. Eine Gruppe kann überlegen, welcher Bauplatz sinnvoll ist, doch am Ende muss ein Element sicher gesetzt werden. Genau dieser Moment erzeugt die Spannung am Tisch.

Für wen eignet sich Menara?

Menara eignet sich für 1 bis 4 Spieler, die gerne kooperativ spielen und Freude an sichtbaren Bauaufgaben haben. Gefragt sind ruhige Hände, gemeinsames Planen und die Bereitschaft, beim wachsenden Tempel Verantwortung miteinander zu teilen.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.