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Mensch ärgere Dich nicht

Mensch ärgere Dich nicht stammt von Josef Friedrich Schmidt. Die Schachtel nennt 2 bis 8 Spieler. Erschienen ist der Titel 1907 bei Schmidt Spiele.

Mensch ärgere Dich nicht, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Onderwijsgek, CC BY-SA 3.0 nl, via Wikimedia Commons

Mensch ärgere Dich nicht ist ein zugängliches Gesellschaftsspiel für Runden, die einfache Regeln, direkte Konkurrenz und viel Tischgespräch suchen. Der Titel von Josef Friedrich Schmidt erschien bei Schmidt Spiele und geht auf das Jahr 1907 zurück. Gedacht ist er für 2 bis 8 Spieler, die mit Würfelglück umgehen können und Freude daran haben, wenn Figuren vorankommen, zurückgeworfen werden und der Spielverlauf bis zum Schluss offen bleibt.

Worum es am Tisch geht

Der Reiz von Mensch ärgere Dich nicht liegt in seiner Klarheit: Figuren werden über ein festes Feld bewegt, und der Würfel bestimmt, welche Möglichkeiten sich eröffnen. Aus dem indischen Pachisi und über die Nähe zu Ludo entstand ein Spiel, das in vielen Haushalten sofort verstanden wird. Die Spannung kommt nicht aus komplizierten Sonderregeln, sondern aus der Frage, ob ein Wurf im richtigen Moment passt. Wer am Tisch sitzt, erlebt ein Wechselspiel aus Hoffen, Abwägen und Gelassenheit, denn ein scheinbar sicherer Vorsprung kann rasch verschwinden. Gerade dadurch eignet sich der Titel für gemischte Runden, in denen nicht alle dieselbe Spielerfahrung mitbringen.

Wie eine Partie ungefähr verläuft

Eine Runde lebt vom Wechsel der Züge. Wer an der Reihe ist, würfelt und bewegt eine Figur nach den üblichen Regeln. Häufig geht es darum, eigene Figuren sinnvoll ins Spiel zu bringen, günstige Felder zu erreichen und gegnerische Figuren im passenden Moment zu treffen. Viel Planung ist nur begrenzt möglich, weil der nächste Wurf die Lage stark verändern kann. Trotzdem ist das Spiel nicht völlig beliebig, denn jede Entscheidung bestimmt, welche Figur gefährdet bleibt und welche näher ans Ziel kommt.

Für welche Runde es passt

Mensch ärgere Dich nicht passt besonders zu Runden, die einen vertrauten Klassiker ohne lange Vorbereitung auf den Tisch bringen möchten. Das Spiel verlangt keine ausgedehnte Taktik, aber es verlangt Geduld, Humor und die Bereitschaft, Rückschläge sportlich zu nehmen. Wer nur gewinnen möchte, ohne gestört zu werden, wird mit dem Titel weniger glücklich. Wer dagegen ein Spiel sucht, bei dem Schadenfreude, Glück und kleine Entscheidungen zusammenkommen, findet hier einen sehr direkten Zugang. Auch die große mögliche Spielerzahl macht den Titel für Familienrunden und gesellige Treffen interessant, sofern alle mit dem manchmal rauen Hin und Her leben können.

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Häufige Fragen zu Mensch ärgere Dich nicht

Für wie viele Spieler ist Mensch ärgere Dich nicht gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 8 Spieler.

Von welchem Verlag stammt Mensch ärgere Dich nicht?

Schmidt Spiele, erschienen 1907.

Wer hat Mensch ärgere Dich nicht entwickelt?

Josef Friedrich Schmidt.

Ist Mensch ärgere Dich nicht eher Glück oder Taktik?

Das Würfeln prägt den Verlauf deutlich, doch die Auswahl der Figur ist nicht bedeutungslos. Wer aufmerksam bleibt, kann Risiken verringern, Gegner unter Druck setzen und bessere Chancen nutzen. Trotzdem bleibt der Titel ein Spiel, das Glück ausdrücklich zulässt.

Warum gilt das Spiel als Klassiker?

Die Regeln sind leicht zugänglich, die Spielsituation ist sofort verständlich, und der emotionale Kern ist stark. Figuren ziehen vorwärts, werden geschlagen und starten erneut. Dadurch entstehen einfache, aber einprägsame Momente, die viele Runden schnell wiedererkennen.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.