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Ohanami

Ohanami ist ein Kartenspiel von Steffen Benndorf. Erschienen ist der Titel 2019 bei Nürnberger-Spielkarten-Verlag.

Ohanami ist ein Kartenspiel von Steffen Benndorf, erschienen beim Nürnberger-Spielkarten-Verlag, und richtet sich an Runden, die klare Regeln, kurze Entscheidungen und einen leisen Wettstreit um die schönste Auslage mögen. Im Kern geht es darum, eigene japanische Gärten aufzubauen und damit möglichst viele Punkte zu sammeln. Wer gern Karten auswählt, weitergibt und Schritt für Schritt eine geordnete Auslage wachsen sieht, findet hier einen zugänglichen Titel.

Worum es am Tisch geht

Das Spiel verbindet eine einfache Form des Draftings mit einer klassischen Kartenauslage. Jede Person arbeitet an bis zu drei eigenen Gärten, die nicht nur hübsch nebeneinanderliegen sollen, sondern auch sinnvoll geplant werden müssen. Der Reiz entsteht daraus, dass Karten nicht einfach nur genommen werden: Man muss entscheiden, welche Karte zur eigenen Auslage passt und welche Karte an die nächste Person weiterwandert. Dadurch entsteht ein stiller, aber spürbarer Wettbewerb. Ohanami passt besonders gut zu Gruppen, die nicht ständig verhandeln möchten, sondern lieber konzentriert vergleichen, sortieren und vorausdenken.

Wie eine Runde grob verläuft

In einer Runde werden Karten ausgewählt und in die eigene Auslage eingeordnet. Dabei ist wichtig, dass die Gärten nicht beliebig wachsen, sondern nach einer nachvollziehbaren Ordnung aufgebaut werden. Jede Entscheidung kann später noch Bedeutung bekommen, weil eine scheinbar nützliche Karte unter Umständen einen Garten blockiert oder eine neue Möglichkeit eröffnet. Typisch für den Ablauf ist ein Wechsel aus ruhigem Prüfen und schnellem Weiterreichen der nicht gewählten Karten.

Für welche Runde Ohanami passt

Ohanami verlangt keine lauten Auftritte, sondern Aufmerksamkeit für kleine Unterschiede. Wer gern überlegt, ob eine Karte jetzt passt oder später fehlen könnte, ist hier richtig. Das Spiel eignet sich für Menschen, die einen klaren Ablauf schätzen und trotzdem das Gefühl haben möchten, mit jeder Wahl etwas Eigenes zu bauen. Es ist kein Titel für ausufernde Diskussionen, sondern für einen Tisch, an dem Karten betrachtet, Möglichkeiten abgewogen und Auslagen miteinander verglichen werden. Besonders angenehm ist, dass der Wettbewerb über Entscheidungen entsteht, nicht über lange Erklärungen.

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Häufige Fragen zu Ohanami

Von welchem Verlag stammt Ohanami?

Nürnberger-Spielkarten-Verlag, erschienen 2019.

Wer hat Ohanami entwickelt?

Steffen Benndorf.

Was ist das Besondere an Ohanami?

Ohanami verbindet das Weitergeben von Karten mit dem Aufbau eigener Gartenreihen. Dadurch entsteht ein ruhiger Entscheidungsdruck: Eine Karte kann der eigenen Auslage helfen, zugleich aber bleibt immer die Frage, was den anderen Personen überlassen wird.

Ist Ohanami eher taktisch oder eher entspannt?

Ohanami wirkt entspannt, verlangt aber taktisches Mitdenken. Die einzelnen Entscheidungen sind gut überschaubar, doch die Wirkung zeigt sich oft erst später. Wer zu unbedacht auslegt, kann sich wichtige Möglichkeiten in den eigenen Gärten verbauen.

Für wen eignet sich Ohanami besonders?

Der Titel passt zu Runden, die Kartenspiele mit klarer Struktur mögen. Er eignet sich für Menschen, die gerne sortieren, planen und ohne großen Gesprächsaufwand spielen, dabei aber dennoch einen sichtbaren Wettbewerb um Punkte erleben möchten.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.