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Ohne Furcht und Adel

Ohne Furcht und Adel ist ein Kartenspiel von Bruno Faidutti. Die Schachtel nennt 2 bis 8 Spieler. Erschienen ist der Titel 2000. Ausgezeichnet wurde Ohne Furcht und Adel unter anderem als Niederländischer Spielepreis 2001.

Ohne Furcht und Adel, Foto aus Wikimedia Commons
Foto: Matěj Baťha, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Auszeichnungen

  • Niederländischer Spielepreis 2001
  • Meeples’ Choice Award 2000
  • À-la-carte-Kartenspielpreis 2000

Ohne Furcht und Adel, international auch als Citadels bekannt, ist ein Kartenspiel von Bruno Faidutti für 2 bis 8 Spieler. Im Mittelpunkt stehen wechselnde Identitäten, mit denen jede Runde neue Möglichkeiten, Täuschungen und Erwartungen entstehen. Der Titel eignet sich für Spielrunden, die nicht nur Karten verwalten möchten, sondern Freude daran haben, Absichten zu lesen, Rollen zu erahnen und mit Unsicherheit am Tisch umzugehen.

Worum es geht

Das Spiel lebt davon, dass niemand dauerhaft dieselbe Rolle einnimmt. Statt einer festen Spielerfähigkeit gibt es wechselnde Identitäten, die jeweils einen anderen Blick auf die Runde eröffnen. Dadurch ist nicht nur wichtig, welche Karten jemand besitzt, sondern auch, welche Rolle gerade gewählt wurde und welche Absicht dahinterstehen könnte. Ohne Furcht und Adel ist deshalb mehr als ein reines Auslegespiel. Es verbindet Kartenspiel mit sozialem Einschätzen: Wer wirkt harmlos, wer plant den entscheidenden Schritt, und wer versucht nur, Aufmerksamkeit auf eine falsche Spur zu lenken?

Wie eine Runde grob abläuft

Zu Beginn eines Durchgangs werden Rollen verteilt oder gewählt, ohne dass sofort vollständig klar ist, wer welche Identität angenommen hat. Anschließend handeln die Personen in einer Reihenfolge, die an diese Rollen gebunden ist. Dabei kommen Karten ins Spiel, Vorteile werden genutzt und Pläne können aufgehen oder gestört werden. Der Ablauf ist besonders spannend, weil eine gute Wahl nicht allein von der eigenen Lage abhängt, sondern auch davon, was die anderen vermutlich vorhaben.

Was der Titel von der Runde verlangt

Ohne Furcht und Adel passt zu Gruppen, die verdeckte Informationen mögen und bereit sind, aus kleinen Hinweisen Schlüsse zu ziehen. Wer am liebsten völlig offen plant, muss sich auf Unsicherheit einlassen. Gleichzeitig verlangt das Spiel keine dauernde Schauspielerei, sondern eher ein waches Gespür für Timing und Verhalten. Besonders reizvoll ist, dass eine Rolle in einer Runde stark wirken kann und in einer anderen Runde riskant ist. Die Mitspielenden sollten daher damit leben können, dass Pläne durch Rollenwahl und Gegenaktionen ins Wanken geraten.

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Häufige Fragen zu Ohne Furcht und Adel

Für wie viele Spieler ist Ohne Furcht und Adel gedacht?

Die Angaben zum Spiel nennen 2 bis 8 Spieler.

Welche Auszeichnungen hat Ohne Furcht und Adel bekommen?

Niederländischer Spielepreis 2001, Meeples’ Choice Award 2000, À-la-carte-Kartenspielpreis 2000.

Wer hat Ohne Furcht und Adel entwickelt?

Bruno Faidutti.

Ist Ohne Furcht und Adel ein reines Kartenspiel?

Es ist ein Kartenspiel, nutzt aber stark das Element wechselnder Identitäten. Die Karten sind wichtig, doch mindestens ebenso entscheidend ist, welche Rolle gewählt wurde und wie gut die Absichten der anderen Personen eingeschätzt werden.

Für welche Spielerzahl ist der Titel gedacht?

In den vorliegenden Angaben ist Ohne Furcht und Adel für 2 bis 8 Spieler genannt. Je nach Runde verändert sich der Eindruck: Wenige Personen betonen Planung, größere Runden stärker das Lesen von Rollen und Absichten.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.