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Sauerbaum

Sauerbaum ist ein Brettspiel. Erschienen ist der Titel 1986 bei Verlag Herder, Selbstverlag, Zoch Verlag. Ausgezeichnet wurde Sauerbaum unter anderem als Spiel des Jahres, Sonderpreis Kooperatives Familienspiel 1988.

Auszeichnungen

  • Spiel des Jahres, Sonderpreis Kooperatives Familienspiel 1988

Sauerbaum ist ein kooperatives Brettspiel für Runden, die gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten möchten. Der Titel stammt von Johannes Tranelis und erschien erstmals 1986 im Eigenverlag, später auch bei Verlag Herder und Zoch Verlag. Im Mittelpunkt steht nicht der Sieg einer einzelnen Person über die anderen, sondern das gemeinsame Vorgehen am Spielbrett. Damit passt Sauerbaum besonders zu Familien und Gruppen, die Absprachen, Rücksicht und gemeinsames Planen schätzen.

Worum es geht

Sauerbaum gehört zu den frühen kooperativen Brettspielen im deutschsprachigen Raum. Diese Einordnung prägt bereits die Erwartung an den Abend: Am Tisch entsteht kein klassisches Gegeneinander, sondern eine gemeinsame Spielsituation. Wer mitspielt, schaut nicht nur auf den eigenen Vorteil, sondern auf das, was der Gruppe insgesamt hilft. Gerade dadurch unterscheidet sich der Titel von vielen älteren Familienspielen, bei denen am Ende eine einzelne Person vorne liegt. Sauerbaum richtet den Blick auf Abstimmung, gemeinsames Entscheiden und ein Spielgefühl, bei dem ein gelungener Zug für alle Bedeutung hat.

Wie eine Runde wirkt

Eine Runde Sauerbaum lässt sich am besten als gemeinsames Arbeiten am Spielbrett beschreiben. Die Mitspielenden besprechen ihre Möglichkeiten, wägen Vorschläge ab und versuchen, als Gruppe sinnvoll voranzukommen. Das verlangt keine laute Durchsetzungskraft, sondern Aufmerksamkeit für die Überlegungen der anderen. Besonders wichtig sind dabei drei Punkte:

So entsteht ein ruhiger, gemeinschaftlicher Ablauf, bei dem die Spannung nicht aus dem Ausschalten anderer Personen kommt, sondern aus der Frage, ob die Gruppe geschlossen genug handelt.

Für welche Runde Sauerbaum passt

Sauerbaum passt zu Spielrunden, die ein kooperatives Erlebnis suchen und dabei keine Einzelwertung in den Vordergrund stellen möchten. Wer Freude daran hat, gemeinsam zu beraten, wird hier eher angesprochen als Personen, die vor allem direkte Duelle oder verdeckte Konkurrenz erwarten. Der Titel verlangt von den Mitspielenden, zuzuhören, Vorschläge verständlich zu machen und Entscheidungen mitzutragen. Gerade in gemischten Runden kann das angenehm sein, weil sich erfahrenere Personen nicht nur durchsetzen, sondern ihre Gedanken teilen müssen. Dadurch wird Sauerbaum zu einem Spiel, das Kommunikation am Tisch sichtbar macht.

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Häufige Fragen zu Sauerbaum

Von welchem Verlag stammt Sauerbaum?

Verlag Herder, Selbstverlag, Zoch Verlag, erschienen 1986.

Welche Auszeichnungen hat Sauerbaum bekommen?

Spiel des Jahres, Sonderpreis Kooperatives Familienspiel 1988.

Ist Sauerbaum ein Wettkampfspiel?

Sauerbaum ist als kooperatives Brettspiel angelegt. Im Vordergrund steht also nicht der Sieg einer einzelnen Person über die übrigen Mitspielenden, sondern das gemeinsame Vorgehen. Die Runde lebt davon, dass Entscheidungen zusammen besprochen und getragen werden.

Für wen eignet sich Sauerbaum besonders?

Der Titel eignet sich für Gruppen, die gern miteinander überlegen und nicht jede Partie als direkten Wettstreit verstehen. Wer gemeinsames Planen, Absprachen und ein ruhigeres Miteinander am Brett schätzt, findet hier den passenden Rahmen.

Was verlangt Sauerbaum von den Mitspielenden?

Gefragt sind vor allem Aufmerksamkeit, Gesprächsbereitschaft und die Fähigkeit, die eigene Idee in einen gemeinsamen Plan einzubinden. Wer ausschließlich auf persönliche Vorteile achtet, wird dem kooperativen Charakter des Spiels weniger gerecht.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.