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Bakschisch

Bakschisch ist ein Brettspiel von Klaus Teuber. Erschienen ist der Titel 1995 bei Goldsieber.

Bakschisch ist ein Brett- und Familienspiel, in dem Bestechungen am Hof des Kalifen den Weg nach oben öffnen sollen. Der Titel verbindet Bluffen, Bieten und das Streben nach Einfluss in einer zugänglichen Spielrunde. Entwickelt wurde das Spiel von Fritz Gruber, Wolfgang Lüdtke, Reiner Müller, Peter Neugebauer und Klaus Teuber unter dem gemeinsamen Namen Kara Ben Hering. Es erschien bei Goldsieber und richtet sich an Familienrunden, die Verhandlungsspielraum und verdeckte Absichten mögen.

Worum es in Bakschisch geht

Der Begriff Bakschisch meint hier nicht bloß ein Thema, sondern den Motor des Spiels: Mit Bestechungen versuchen die Mitspielenden, am Hof des Kalifen aufzusteigen und selbst die höchste Stellung zu erreichen. Dadurch entsteht ein Spielgefühl, bei dem niemand nur stur rechnet. Entscheidend ist, wie glaubwürdig ein Gebot wirkt, wie gut Absichten verborgen werden und wann ein riskanter Schritt sinnvoll erscheint. Das Spiel ist als Brett- und Familienspiel angelegt, also nicht als reine Rechenaufgabe, sondern als Runde mit Einschätzungen, kleinen Täuschungen und dem Versuch, aus begrenzten Möglichkeiten den besten Vorteil zu ziehen.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Runde Bakschisch lässt sich als Wechselspiel aus Bieten, Bluffen und Positionsgewinn beschreiben. Die Mitspielenden bringen ihre Bestechungen ins Spiel, versuchen damit am Hof voranzukommen und müssen zugleich einschätzen, was die anderen wirklich vorhaben. Aus den Angaben ergibt sich kein vollständiger Ablauf einzelner Regeln, doch die Richtung ist klar: Wer zu offen agiert, wird berechenbar; wer zu vorsichtig bleibt, verliert Chancen. Besonders prägend sind:

Für welche Runde es passt

Bakschisch passt zu Spielrunden, die ein Familienspiel nicht nur über Glück oder starre Abläufe erleben möchten. Gefragt ist ein Gespür für Menschen am Tisch: Wer spielt forsch, wer hält sich zurück, wer setzt bewusst ein Zeichen? Der Titel verlangt keine laute Verhandlung als Selbstzweck, aber er belohnt Aufmerksamkeit und ein gutes Gefühl für Timing. Da der Weg zum Kalifen über Bestechungen und Bluff führt, sollten die Mitspielenden damit leben können, dass Aussagen, Gebote und sichtbare Züge nicht immer die ganze Wahrheit zeigen. Genau daraus entsteht die Spannung der Partie.

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Häufige Fragen zu Bakschisch

Von welchem Verlag stammt Bakschisch?

Goldsieber, erschienen 1995.

Wer hat Bakschisch entwickelt?

Klaus Teuber.

Ist Bakschisch eher Strategie oder Bluff?

Bakschisch verbindet beides, der bekannte Kern liegt jedoch klar beim Bluff- und Bietspiel. Strategisch ist vor allem die Frage, wann eine Bestechung sinnvoll wirkt und wie stark die Mitspielenden die eigene Absicht erkennen sollen.

Worum dreht sich das Thema des Spiels?

Das Spiel spielt am Hof des Kalifen. Die Mitspielenden wollen dort mithilfe von Bakschisch aufsteigen und schließlich selbst Kalif werden. Das Thema stützt damit direkt die Mechanik des Bietens und Täuschens.

Für wen eignet sich Bakschisch besonders?

Der Titel passt für Familien- und Spielrunden, die gern einschätzen, bluffen und auf Angebote anderer reagieren. Wer Freude daran hat, Absichten zu verschleiern und aus kleinen Signalen Schlüsse zu ziehen, findet hier den passenden Ansatz.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.