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Löwenherz

Löwenherz ist ein Brettspiel von Klaus Teuber. Erschienen ist der Titel 1997 bei Goldsieber. Ausgezeichnet wurde Löwenherz unter anderem als Deutscher Spielepreis 1997.

Auszeichnungen

  • Deutscher Spielepreis 1997

Löwenherz ist ein Brettspiel von Klaus Teuber, entstanden in Zusammenarbeit mit Reiner Müller und TM-Spiele. Es erschien 1997 bei Goldsieber mit dem Untertitel Die Grenzen der Macht. Der Titel richtet sich an Spielende, die ein strategisches Brettspiel über Einfluss, Abgrenzung und Machtverschiebungen suchen. Statt schneller Effekte steht das Ringen um Positionen im Vordergrund. Geeignet ist es für Runden, die Verhandlung, Planung und das genaue Beobachten der Lage am Brett mögen.

Worum es im Spiel geht

Schon der Untertitel Die Grenzen der Macht deutet an, worum es spielerisch geht: Einfluss soll nicht nur behauptet, sondern räumlich gefasst werden. Löwenherz beschäftigt sich mit Gebieten, Nachbarschaften und der Frage, wie weit die eigene Stärke reicht. Das Brett ist dabei kein bloßer Hintergrund, sondern die zentrale Bühne für Entscheidungen. Wer einen Bereich sichern will, muss die Absichten der anderen im Blick behalten. Ein Zug kann die eigene Stellung festigen, zugleich aber neue Konflikte auslösen. Dadurch entsteht ein Brettspiel, das von Spannung zwischen Aufbau, Abwehr und rechtzeitigem Zugriff lebt.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Partie entwickelt sich über Entscheidungen, die auf dem Brett sichtbar Spuren hinterlassen. Die Spielenden bauen Einfluss auf, reagieren auf fremde Vorstöße und versuchen, günstige Grenzziehungen zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um den eigenen Plan, sondern immer auch um die Frage, was den anderen gerade ermöglicht wird. Besonders wichtig sind:

Der Ablauf belohnt Überblick. Wer nur auf den nächsten Vorteil schaut, übersieht leicht, wie sich mehrere kleine Entscheidungen zu einer starken Gegenposition verbinden.

Für welche Runde es passt

Löwenherz passt zu Spielrunden, die ein klassisches strategisches Brettspiel mit direkter Konkurrenz suchen. Die Mitspielenden sollten bereit sein, Züge aufmerksam zu verfolgen und nicht nur am eigenen Bereich zu tüfteln. Da Grenzen und Einfluss miteinander verwoben sind, entstehen Spannungen oft dort, wo mehrere Pläne aufeinandertreffen. Das verlangt Geduld, Verhandlungsgeschick und die Bereitschaft, kurzfristige Nachteile zugunsten einer besseren Lage auszuhalten. Wer ein rein friedliches Aufbauspiel erwartet, wird vom konfrontativen Kern überrascht. Wer dagegen Machtverschiebungen auf dem Brett schätzt, findet ein markantes Spielgefühl.

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Häufige Fragen zu Löwenherz

Von welchem Verlag stammt Löwenherz?

Goldsieber, erschienen 1997.

Welche Auszeichnungen hat Löwenherz bekommen?

Deutscher Spielepreis 1997.

Wer hat Löwenherz entwickelt?

Klaus Teuber.

Was steht bei Löwenherz im Mittelpunkt?

Im Mittelpunkt stehen Macht, Gebiete und Grenzen. Die Spielenden versuchen, Einfluss auf dem Brett zu gewinnen und diesen gegen die Vorhaben der anderen zu behaupten. Dadurch entsteht ein strategisches Ringen, bei dem räumliche Entscheidungen besonders wichtig sind.

Ist Löwenherz eher friedlich oder konfrontativ?

Löwenherz ist deutlich von Konkurrenz geprägt. Die Entscheidungen der Mitspielenden berühren einander auf dem Brett, weil Einflussräume nicht beliebig nebeneinander wachsen. Konflikte entstehen aus der Lage heraus und gehören zum Kern des Spiels.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.