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Entdecker
Entdecker ist ein Legespiel von Klaus Teuber. Erschienen ist der Titel 1996 bei Goldsieber.
- k. A. Spieler
- k. A. Dauer
- k. A. Alter
- 1996 Jahr
Entdecker ist ein Legespiel, bei dem Stück für Stück unbekannte Inseln entstehen. Die Mitspielenden legen Plättchen, erweitern die entstehende Landschaft und versuchen, auf Inseln die Übermacht zu gewinnen, um Entdeckerchips zu sammeln. Gedacht ist der Titel für Runden, die räumliches Entwickeln und Mehrheiten mögen. Der Reiz liegt darin, dass der Spielplan nicht fertig daliegt, sondern während der Partie wächst.
Worum es geht
Das Spiel von Klaus Teuber erschien 1996 bei Goldsieber und wurde von Franz Vohwinkel illustriert. Inhaltlich geht es um die Entdeckung unbekannter Inseln. Diese Inseln sind zu Beginn nicht einfach vollständig vorhanden, sondern werden im Lauf der Partie durch das Legen von Teilen sichtbar. Ziel ist es, Entdeckerchips zu sammeln. Dafür ist entscheidend, auf den Inseln die Übermacht zu erlangen. Entdecker verbindet damit zwei vertraute Reize: das allmähliche Entstehen einer Karte und das Ringen um Mehrheiten an den entstehenden Orten. Wer nur einzelne Plättchen betrachtet, übersieht leicht, wie sich durch spätere Legungen neue Chancen und Konflikte ergeben.
Wie eine Runde grob abläuft
Eine Runde entwickelt sich aus einzelnen Legeentscheidungen. Mit jedem passenden Teil wird die unbekannte Landschaft genauer, Inseln wachsen oder schließen sich ab, und die Mitspielenden versuchen, ihre Positionen dort zu stärken, wo später Entdeckerchips erreichbar sind. Die Aufmerksamkeit richtet sich deshalb nicht allein auf den aktuellen Zug, sondern auch auf mögliche Inselgrößen und Mehrheitsverhältnisse. Typisch sind:
- das Aufdecken und Legen neuer Landschaftsteile
- das Entstehen unbekannter Inseln während der Partie
- das Streben nach Übermacht auf den Inseln
Der Ablauf bleibt dadurch anschaulich, verlangt aber fortlaufend Einschätzungen über Raum, Anschlussmöglichkeiten und Konkurrenz.
Für welche Runde es passt
Entdecker passt zu Spielenden, die Freude daran haben, einen Plan gemeinsam aufzubauen und dennoch gegeneinander um die besten Positionen zu ringen. Das Spiel verlangt weniger eine fertige Langfriststrategie als ein gutes Gespür dafür, wie eine wachsende Inselkarte genutzt werden kann. Wer Plättchen legt, muss abschätzen, ob eine Insel durch weitere Teile wertvoller wird und ob andere dort stärker vertreten sind. Dadurch entsteht ein ruhiger, aber durchaus umkämpfter Wettbewerb. Geeignet ist der Titel für Runden, die das Entstehen von Landschaften reizvoll finden und Mehrheiten nicht abstrakt, sondern räumlich sichtbar erleben möchten.
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Häufige Fragen zu Entdecker
Von welchem Verlag stammt Entdecker?
Goldsieber, erschienen 1996.
Wer hat Entdecker entwickelt?
Klaus Teuber.
Was ist das Ziel in Entdecker?
Ziel ist es, Entdeckerchips zu sammeln. Dafür müssen unbekannte Inseln entdeckt und auf diesen Inseln Mehrheiten, also eine Übermacht, erreicht werden. Die Legeentscheidungen dienen daher nicht nur dem Aufbau der Karte, sondern auch der eigenen Position.
Welche Rolle spielt das Legen der Plättchen?
Das Legen ist der zentrale Motor des Spiels. Durch neue Teile entstehen Inseln, werden erweitert oder in ihrer Form klarer. Jede Legung kann Mehrheiten verändern und beeinflusst, wo spätere Entdeckerchips besonders wichtig werden.
Für welche Art von Spielrunde eignet sich Entdecker?
Geeignet ist Entdecker für Runden, die ein anschauliches Legespiel mit Mehrheiten suchen. Es fordert räumliches Denken, Aufmerksamkeit für entstehende Inseln und ein gutes Gefühl dafür, wann eine Position ausgebaut werden sollte.
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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.