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Bandido

Bandido ist ein Kartenspiel von Martin Nedergaard Andersen. Herausgeber ist Helvetiq.

Bandido ist ein kooperatives Kartenspiel, bei dem die Spielenden gemeinsam verhindern wollen, dass der Verbrecher Bandido aus einem unterirdischen Tunnelsystem entkommt. Der Titel von Martin Nedergaard Andersen erschien bei Helvetiq und besteht aus 70 Spielkarten. Gedacht ist er für Runden, die zusammen überlegen möchten, statt gegeneinander zu spielen. Im Mittelpunkt steht das Legen von Karten, damit alle möglichen Fluchtwege geschlossen werden.

Worum es bei Bandido geht

Bandido erzählt sein Ziel sehr direkt: Ein Ausbruch droht, und die Gruppe muss ihn verhindern. Das geschieht nicht über Rollen, lange Texte oder geheime Aufträge, sondern über ein wachsendes Tunnelsystem aus Karten. Jede gelegte Karte verändert die offenen Wege und damit die Aufgabe für alle. Der Verbrecher selbst ist weniger eine Figur mit eigener Geschichte als der Anlass für eine gemeinsame räumliche Knobelei. Wer Bandido spielt, sollte Freude daran haben, mit anderen auf eine Lage zu schauen und Lösungen zu suchen, die nicht nur für den aktuellen Zug, sondern für das ganze Tunnelsystem sinnvoll sind.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Partie Bandido dreht sich um das Auslegen von Karten. Die Spielenden ergänzen das unterirdische Tunnelsystem und versuchen dabei, Fluchtwege zu blockieren. Weil das Ziel gemeinsam gilt, werden Züge nicht als Angriff auf andere verstanden, sondern als Beitrag zu einer geteilten Aufgabe. Aus den bekannten Angaben folgt: Offene Tunnel sind gefährlich, geschlossene Wege bringen die Gruppe dem Ziel näher. Besonders wichtig sind:

Für welche Runde es passt

Bandido passt zu Spielrunden, die kooperativ spielen und gemeinsam knobeln möchten. Es verlangt von den Mitspielenden, aufeinander zu achten, Vorschläge abzuwägen und den Blick für die gesamte Auslage nicht zu verlieren. Wer nur den eigenen Kartenmoment betrachtet, kann leicht übersehen, dass an anderer Stelle ein Fluchtweg offen bleibt. Der Titel eignet sich daher besonders für Gruppen, die gern miteinander sprechen, ohne dass daraus ein schweres Verhandlungsspiel wird. Die Aufgabe ist klar formuliert, der Druck entsteht aus dem Tunnelsystem und aus der Frage, ob sich wirklich alle Fluchtmöglichkeiten schließen lassen.

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Häufige Fragen zu Bandido

Von welchem Verlag stammt Bandido?

Helvetiq.

Wer hat Bandido entwickelt?

Martin Nedergaard Andersen.

Spielt man Bandido gegeneinander?

Nein, Bandido ist als kooperatives Kartenspiel beschrieben. Alle verfolgen dasselbe Ziel: Der Verbrecher soll nicht aus dem unterirdischen Tunnelsystem entkommen. Entscheidungen werden daher gemeinsam betrachtet und nicht als persönlicher Angriff verstanden.

Was ist das Ziel in Bandido?

Ziel ist es, Bandido an der Flucht zu hindern. Dazu werden die Karten so gelegt, dass die Wege des Tunnelsystems blockiert werden und am Ende keine mögliche Fluchtroute mehr offen bleibt.

Was verlangt Bandido von der Runde?

Bandido verlangt vor allem gemeinsame Aufmerksamkeit. Die Spielenden müssen offene Tunnel erkennen, Karten sinnvoll anlegen und Vorschläge der anderen einbeziehen. Wer kooperatives Knobeln mag, findet hier eine klar verständliche gemeinsame Aufgabe.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.