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Cartino

Cartino ist ein Brettspiel von Alex Randolph.

Cartino ist ein abstrakt wirkendes Brettspiel, in dem Spielsteine mit Kartensymbolen so gelegt werden, dass am Ende mehr Punkte als bei den Mitspielenden entstehen. Der Titel stammt von Alex Randolph und ist auch unter dem Namen Cardino bekannt. Er richtet sich an Runden, die klare Legeregeln, Kartensymbole und ein direktes Punkteringen mögen.

Worum es bei Cartino geht

Cartino verbindet ein Brettspiel mit der vertrauten Ordnung von Spielkarten. Ziel ist es, Steine mit Kartensymbolen so zu platzieren, dass daraus eine bessere Wertung entsteht als bei den anderen. Die ursprüngliche Ausgabe erschien 1969 bei Ravensburger und nutzte die Grundlage eines 52er Romméblatts. Spätere vereinfachte Fassungen aus den Jahren 1974 bis 1977 griffen auf ein 32er Blatt zurück. Alex Randolph veröffentlichte das Spiel unter dem Pseudonym D. F. Oudolf. Dadurch trägt Cartino eine typische Stärke seiner Entwürfe: Aus wenigen Elementen entsteht ein Spiel, bei dem die Platzierung und der Blick für Muster zählen.

Wie eine Partie grob funktioniert

Der Ablauf dreht sich um das Legen der Symbole und um die Frage, welche Platzierung die meisten Möglichkeiten eröffnet. Wer einen Stein setzt, schafft nicht nur einen eigenen Vorteil, sondern verändert auch den Raum für die folgenden Züge. Dadurch ist Cartino kein reines Ablegen nach Gefühl. Die Mitspielenden müssen erkennen, welche Kombinationen entstehen können, welche Felder wertvoll werden und wann ein Zug eher blockiert als hilft. Besonders wichtig sind dabei:

Für welche Runde es passt

Cartino passt zu Spielrunden, die ein eher ruhiges, überlegtes Legespiel schätzen. Das Thema ist nicht erzählerisch, sondern funktional: Kartensymbole geben Ordnung, Wert und Wiedererkennung. Gerade dadurch eignet sich der Titel für Menschen, die gern aus einfachen Bausteinen taktische Entscheidungen entwickeln. Die verschiedenen Ausgaben zeigen, dass das Spielprinzip in mehreren Formen weitergegeben wurde, teils mit Spielsteinen, teils mit Pappkärtchen. Von den Mitspielenden verlangt Cartino vor allem Übersicht, Geduld und die Bereitschaft, nicht nur die eigene Wertung, sondern auch die wachsenden Möglichkeiten der anderen im Blick zu behalten.

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Häufige Fragen zu Cartino

Wer hat Cartino entwickelt?

Alex Randolph.

Was ist das Ziel von Cartino?

Ziel ist es, Spielsteine mit Kartensymbolen so zu legen, dass mehr Punkte entstehen als bei den Mitspielenden. Entscheidend ist dabei nicht nur ein einzelner Zug, sondern wie die Platzierungen zusammenwirken und spätere Möglichkeiten beeinflussen.

Welche Art von Spielgefühl bietet Cartino?

Cartino bietet ein konzentriertes Legespielgefühl mit bekannten Kartensymbolen. Es verlangt Übersicht, Planung und ein gutes Auge für entstehende Muster. Wer ruhige, taktische Brettspiele ohne starkes Erzählthema mag, findet darin eine passende Herausforderung.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.