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Verräter

Verräter ist ein Kartenspiel. Ausgezeichnet wurde Verräter unter anderem als À-la-carte-Kartenspielpreis 1999.

Auszeichnungen

  • À-la-carte-Kartenspielpreis 1999

Verräter ist ein Kartenspiel, das von seinen wechselnden Entscheidungen und vom Misstrauen am Tisch lebt. Es richtet sich an 3 bis 4 Spieler ab 12 Jahren, die bereit sind, aufmerksam zu beobachten und nicht jede Aussage sofort zu glauben. Der Titel stammt von Marcel-André Casasola Merkle und erschien 1998 bei Adlung-Spiele.

Worum es geht

Der Titel Verräter setzt schon mit seinem Namen eine klare Erwartung: Hier geht es nicht nur darum, Karten abzulegen, sondern darum, Absichten zu lesen und die eigene Position klug zu wählen. Als Kartenspiel bleibt das Materialprinzip kompakt, doch das Geschehen am Tisch kann durchaus lebhaft werden. Wer mitspielt, muss damit rechnen, dass Entscheidungen nicht nur nach ihrem direkten Nutzen beurteilt werden, sondern auch nach ihrer Wirkung auf die anderen. Gerade dadurch entsteht ein Spielgefühl, das stärker von Einschätzung und Timing lebt als von reiner Kartenverwaltung.

Wie eine Runde grob abläuft

Eine Runde Verräter lässt sich grob als Abfolge von Kartenentscheidungen, Positionierungen und Reaktionen beschreiben. Die Spielenden verfolgen ihre eigenen Interessen, müssen aber zugleich im Blick behalten, wie sich die Lage am Tisch verändert. Da es sich um ein Kartenspiel für eine kleine Runde handelt, bleibt jede Entscheidung sichtbar und kann Folgen haben. Wer zu offensichtlich handelt, macht sich berechenbar. Wer zu vorsichtig bleibt, verpasst vielleicht einen günstigen Moment. Das Spiel fordert daher ein Gefühl dafür, wann Zurückhaltung und wann ein klarer Schritt angebracht ist.

Für welche Runde es passt

Verräter passt zu Spielenden, die gern miteinander ringen, ohne dass dafür ein großes Spielbrett nötig ist. Die Runde sollte Freude daran haben, Motive zu deuten, wechselnde Situationen auszuhalten und aus Kartenentscheidungen mehr zu machen als reine Verwaltung. Besonders geeignet ist der Titel für Tische, an denen Gespräche, Verdächtigungen und taktische Zurückhaltung als Teil des Spiels willkommen sind. Er verlangt Konzentration, ein Gespür für Mitspielende und die Bereitschaft, mit Unsicherheit umzugehen, statt alles vollständig planen zu wollen.

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Häufige Fragen zu Verräter

Welche Auszeichnungen hat Verräter bekommen?

À-la-carte-Kartenspielpreis 1999.

Für wie viele Personen ist Verräter gedacht?

Verräter ist für 3 bis 4 Spieler beschrieben. Dadurch entsteht eine eher kleine, dichte Runde, in der die Entscheidungen der einzelnen Personen gut wahrnehmbar bleiben und das Verhalten der Mitspielenden eine wichtige Rolle spielen kann.

Ab welchem Alter passt Verräter?

Der Titel ist ab 12 Jahren angegeben. Das passt zu einem Kartenspiel, bei dem nicht nur Kartenwerte zählen, sondern auch Aufmerksamkeit, Einschätzung und der Umgang mit wechselnden Situationen gefragt sind. Jüngere Spielende sollten diese Art von Spannung mögen.

Was verlangt Verräter von den Mitspielenden?

Verräter verlangt Aufmerksamkeit, Beobachtung und die Bereitschaft, nicht alles offen zu legen. Wer mitspielt, sollte die Züge der anderen deuten, eigene Absichten dosiert zeigen und mit Unsicherheit umgehen können. Genau daraus entsteht der besondere Reiz des Kartenspiels.

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Zuletzt geprüft am 07.09.2026.